17.5.: Info-Veranstaltung zum Stand im Räumungsverfahren

 

Ende März ist die Duldung der Luxemburger Briefkastenfirma, der das Haus Friedelstraße 54 gehört, abgelaufen. Das Soziale Zentrum ist nun wieder besetzt. Wieder soll ein Freiraum dem Kommerz weichen. Wieder
hat sich ein Anwalt gefunden, der das falsche Eigentumsrecht, unter dem wir leben, durchsetzen hilft.
Neben der Kommunikation mit diesem Anwalt macht das Friedel54-Kollektiv aber viele andere Sachen, um den Kiezladen zu erhalten. Und es bekommt dabei viel Solidarität und
Unterstützung, siehe hier. Und das mittlerweile über einen langen Zeitraum: Alte Soli-Bekundungen von der Kampagne 2015/16 sind hier zu sehen.

Am 22. April demonstrierten rund 1000 Menschen von Friedrichshain aus zur Friedelstraße. Am 1. Mai zogen an die 15000 Menschen am Haus vorbei (siehe Bild), viele davon mit Friedel-Sprechchören. Immer wieder werden Redebeiträge bei Kundgebungen oder Kiezversammlungen gehalten, wie kürzlich bei den Kiezversammlungen des Bündnisses "Zwangsräumungen Verhindern" im Kreuzberger "SO36". Am vergangenen Donnerstag gab es dort wieder viel Applaus für diesen Kampf, und darüber hinaus viel Enthusiasmus, weil gerade besonders viele Initiativen Kämpfe führen.
Was ist also noch möglich? Was wird bereits getan? Wie ist der Stand im Räumungsverfahren? All das soll diesen Mittwoch in lockerer Runde besprochen werden!

Los geht es um 20.30 h. Ab 20 h gibt es Essen gegen Spende, gekocht vom Solidarischen Landwirtschaftsprojekt Spörgelhof.

Foto: Matthias Coers

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