Pressespiegel

Berichterstattung zur interkiezionalen Demo zur Aufkündigung des Friedens mit der Stadt der Reichen
taz – Demo gegen Verdrängung. Die Kieze stehen zusammen am 23.04.2017
RBB – Berliner Polizei mit vielen Beamten präsent – Hunderte demonstrieren für Kiezladen “Friedel54” am 23.04.2017
Berliner Kurier – „Friedel 54“. Hunderte demonstrieren für Kiezladen in Neukölln am 22.04.2017
Berliner Zeitung – “Friedel 54”. Knapp tausend Menschen demonstrieren gegen Räumung des Kiezladens am 22.04.2017, 21:36
BILD (Regionalteil Berlin) – Für Berliner Kiezladen „Friedel54“. Fast 1000 Demonstranten gehen auf die Straße. Aggressive Stimmung, aber keine Ausschreitungen am 23.04.2017
B.Z. – Für Kiezladen Friedel 54. Linke Demo durch drei Kieze endet friedlich am 23.04.2017
Berliner Morgenpost – Gegen Verdrängung. Linke demonstrieren in Friedrichshain-Kreuzberg und Neukölln. Fast 1000 Teilnehmer kamen zu der Demo. Die Polizei spricht von teilweiser aggressiver Stimmung. Zwei Beamten wurden leicht verletzt. am 23.04.2017
Neues Deutschland – Massives Polizeiaufgebot eskortiert Kiezdemo. Rund 1500 Menschen forderten den Erhalt bedrohter linker Projekte und wandten sich gegen Immobilieninvestoren am 24.04.2017
Linksunten Indymedia – Berlin – Interkiezionale Demo am 23.04.2017
Linksunten Indymedia – (B) Kommentar zur interkiezionalen Demonstration am 23.04.2017

Und im Vorfeld (kleine Auswahl):
Tagesspiegel – Proteste von Linken. Wohin zum Demonstrieren: Nach Köln oder Neukölln? am 21.04.2017
Berliner Zeitung – Protest. Kiezdemo zieht am Sonnabend durch Friedrichshain, Kreuzberg und Neukölln am 20.04.2017
RBB – Frist zum freiwilligen Auszug verstrichen – Protest gegen mögliche Räumung der “Friedel54” am 21.04.2017
B.Z. – Linksradikaler Protestmarsch. Demo gegen Räumung von Szeneladen „Friedel54″ am 21.04.2017


“Kampf im Kiez. Immer mehr Mieter in Berlin wehren sich gegen Verdrängung. Krasse Mieterhöhungen und Zwangsräumungen bringen immer mehr Mieter auf die Barrikaden. Ganze Nachbarschaften schließen sich zusammen.”

in Berliner Morgenpost 18.04.17

Das Glas am Restaurant “Vertikal” in der Reichenberger Straße ist noch immer zersplittert. Doch die Löcher, die Randalierer Anfang März mit einer Hacke hinterließen, zieren inzwischen fröhliche Zeichnungen: “Filou bleibt, Vertikal bleibt”, verkündet ein Spruchband auf der kaputten Scheibe – Kollateralschaden im Kampf um die angrenzende kleine Bäckerei “Filou”, der noch vor wenigen Wochen die Kündigung drohte.

Dass “Filou” bleibt – ebenso wie einige Straßen weiter das Buchgeschäft “Kisch” und der Haushaltswarenladen “Bantermann” – ist einer wachsenden Protestbewegung zu verdanken. … hier gehts zum gesamten Artikel


“Rot-rot-grünes Gefahrengebiet” in taz 29.03.2017



“Las grandes urbes alemanas incuban una burbuja inmobiliaria”

in ambito.com 28.03.17

Resistencia. El centro comunitario Friedel54, de Berlín, es un emblema de la lucha contra los desalojos debido al proceso de aumento de los precios de la vivienda. El edificio ya tiene orden de desalojo. hier gehts zum gesamten Artikel


Am 8. März war der Journalist Ralf Hutter, der sich intensiv mit der Friedel54 beschäftigt hat, beim Berliner Verbund Freier Radios “Pi Radio” zu einem langen Live-Gespräch. Es ging auch um die generelle Verdrängungstendenz, vor allem in Kreuzberg 36. Hier nachzuhören, ab Minute 11:25.


“Viel Unterstützung für Kiezladen in der Friedelstraße”

in MieterEcho online 06.03.17

„Neue Eigentümer, Modernisierung, Mieterhöhung, Kündigung“, stand auf dem Transparent der Neuköllner Kiezversammlung. Es wurde von einer Gruppe von ca. 20 Personen getragen, die mit einer kleinen Demonstration zur Friedelstraße 54 ihre von Räumung bedrohten Nachbar/innen begrüßten. Dem Kiezladen F54, der im Erdgeschoss des Hauses sein Domizil hat, droht im April die Räumung… hier gehts zum gesamten Artikel


“Kiezladen Friedel 54 droht Räumung. Ende März endet die Duldung für den linken Nachbarschaftstreff in Nord-Neukölln / Petition gestartet”
inNeues Deutschland 01.03.17

Der Kiezladen Friedel 54 in Neukölln hat am Montagabend zum Praxisplenum geladen. Hier sollen Plakate, Flugblätter und Transparente entworfen werden. Um halb sieben ist noch nicht viel los. Ein paar Männer stehen am Tresen und rauchen, zwei Frauen sitzen am Computer und haben mit den ersten Entwürfen begonnen. …

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“”Friedel54″ in Berlin-Neukölln – Geschichte einer angekündigten Räumung ”
in RBB online 20.02.17

Zwangsräumungen kommen in Berlin häufig vor, noch dazu in Stadtteilen, in denen die Mieten exorbitant steigen. Auch der Verein im linken Szeneladen “Friedel54” in Neukölln muss gehen. Aber die Mieter wollen sich wehren – über rechtliche Mittel hinaus. Von Vanessa Klüber

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“Der Feind meines Feindes ist mein … Nachbar”
in Deutschland Radio Kultur 06.02.17

Gentrifizierung in Neukölln Was Gemeinschaften trennt und verbindet, lässt sich in Neukölln studieren. Der Bezirk ist der ärmste der Hauptstadt − zugleich wird die eingesessene Bevölkerung durch steigende Mieten verdrängt. Einige Initiativen versuchen, die Solidarität im Kiez nicht sterben zu lassen.

Radiobeitrag mit Skript


“Widerstand gegen Vertreibungen in Neukölln”
in taz 21.11.16

Gentrifizierung Gut besuchte Solidaritätsdemo für den von Räumung bedrohten Kiezladen F54

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“Wir bleiben alle. ” in Strassenfeger 19, Nov. 2016

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“Rebellische Nachbarn. Kiezdemonstration gegen Verdrängung”
inNeues Deutschland 19.11.16

Mehr als 10 000 Räumungsklagen wurden 2015 in Berlin gestellt. Einer der vielen Betroffenen ist der Kiezladen Friedelstraße 54 in Neukölln. Der Nachbarschaftstreff, der von über 15 Initiativen, Gruppen und Projekten aus einem breiten politischen, sozialen und kulturellen Spektrum …

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“Die Nachbarn ermutigen”
in taz 18.11.16

Kiez Samstag Demo stadtpolitischer Initiativen: „Rebellische Nachbarn – Solidarische Kieze“

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“Friedel 54 – Räumungsprozess” (Podcast auf multicult.fm vom 20.10.16)


“Zeitgewinn für das Neuköllner Soziale Zentrum Friedel54”

in MieterEcho online 21.10.16

„Die Ausführungen der Richterin machten es wahrscheinlich, dass sie dem Räumungsantrag zustimmen würde“, erklärte Rechtsanwalt Benjamin Hersch am Donnerstagmorgen… hier gehts zum gesamten Artikel


“Räumung nicht vor Ende März. Aufschub für Neuköllner Kiezladen” in taz 20.10.16

Gerichtsverhandlung endet mit Vergleich: Nun wollen Nutzer des Kiezladens F54 in der Friedelstraße diskutieren, wie sie mit der Entscheidung umgehen.

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“Prozess gegen Stadtteilladen in Neukölln. Die Räumung droht.”
in taz 19.10.16

Am Donnerstag wird die Klage gegen den Kiezladen in der Friedelstraße 54 verhandelt. Vor der Verhandlung sind Proteste angekündigt.

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“‘No bling in the hood …’ Does Berlin’s anti-gentrification law really work?” in The Guardian 04.10.16

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“Räumungsklage gegen Berliner Kiezladen Friedel54” in Gǎi Dào Nr. 70 – Oktober 2016

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“Solidarität mit Kiezladen” in Taz 04.10.16

MieterInnen fordern Unterstützung von der Neuköllner Politik für den „F54“

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“‘Ausverkauf und Solidarität” im Wochenrückblick von neuköllner.net vom 30.09.16

Kampf um Friedel54. Schon lange kämpfen die Bewohner der Friedelstraße 54 um ihre Hausgemeinschaft und den Kiezladen (wir berichteten). Jetzt wurde das Haus anscheinend von der österreichischen Immobilienfirma Citec Immo Invest GmbH weiterkauft und die neuen Eigentümer – Pinehill S.à.r.l. mit Sitz in Luxemburg – haben ihre neuen Mieter gleich mal mit einer Räumungsklage für den Kiezladen begrüßt. Da will jemand ganz hart vorgehen. Der Kampf um die Räumungsklage könnte tatsächlich der entscheidende werden, weshalb die Friedel54 viel Solidarität gebrauchen kann! So viel zum Wahlkampfthema No. 1: Milieuschutz beziehungsweise Schutz vor Verdrängung…


“‘Friedel 54’ hinterrücks verkauft. Immobilienfirma täuschte Verhandlungsbereitschaft mit Bewohnern anscheinend nur vor” in neues deutschland 20.07.16

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“Die Friedelstraße ist verkauft.”

in Taz 18.07.16

VERDRÄNGUNG Investor kaufte das Wohngebäude einer Mietergemeinschaft”

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“Stadt statt Schloss” in der Freitag 10.06.2016

Eine klare Absage an das zukünftige Berliner Stadtschloss gab es am 08.06. bei einer Kundgebung von Berlin für Alle vor der Baustelle des Schlosses, wie der Freitag berichtet. Netterweise wird im letzten Absatz bei einer exemplarischen Rechnung, was mit den 590 Millionen Euro für das Stadtschloss alles sinnvolles gemacht werden könnte, die Friedel als Beispiel genommen. Ganze 300 Friedels könnten so finanziert werden.

Dabei sollte allerdings noch erwähnt werden, dass die Friedelstraße 54 ein ganz “normales” Mietshaus ist und (noch) kein soziales Wohnprojekt. Außerdem befindet sich im Erdgeschoss der Kiezladen Friedel 54, der wiederum ein soziales Zentrum ist. Die Information, dass das Haus in der Friedelstraße 54 zwangsversteigert werden soll stimmt nicht, sondern die Mieter*innen wollen das Haus zusammen mit dem Mietshäuser Syndikat der Eigentümerfirma abkaufen.

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“Wer bremst, verliert” in Jungle World 02.06.2016

Eine Studie zeigt, dass die Mietpreisbremse nichts bringt. Statt sich auf andere zu verlassen schlägt der Autor die Selbstorganisierung am Beispiel der Friedelstraße 54 vor.

den Artikel findet ihr hier


“Ganz neue Töne aus Neukölln”
in taz 03.05.16

Mieter Bei der von Zwangsräumung bedrohten Friedelstraße 54 bahnt sich eine Lösung an

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“Berliner Mieter_innen setzten sich gegen Wiener Immobilienfirma durch” in Augustin 414 05/2016

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“Mieter wollen ihr Wohnhaus kaufen” in Berliner Abendblatt 26.04.2016

Der Ärger begann Ende 2013: Zu diesem Zeitpunkt übernahm die Citec Immo Invest GmbH das Mietshaus in der Friedelstraße 54 und seitdem leben die Menschen hier in Angst um ihre Wohnungen. „Deren Strategie ist es, sich ein Portfolio an Mietshäusern zusammenzukaufen, sie durch Sanierung aufzuwerten und dann nach einigen Jahren mit großem Gewinn wieder abzustoßen“, sagt Matthias Sander aus der „Friedel 54“, einem Kiezladen im Haus, der bereits seine Kündigung erhalten hat.

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“Kiezladen bleibt?” in MieterEcho April 2016

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“Mit der Kommunikation hapert es” in MieterMagazin 04/16

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“Friedel54 auf Klassenfahrt” auf indymedia.org 01.04.2016

Am 18. und 19. März besuchten knapp 70 Bewohner*innen, Nutzer*innen und Freund*innen der Friedelstraße 54 in Berlin-Neukölln und des sozialen Zentrums im Erdgeschoss, Wien. In der österreichischen Hauptstadt, dem Sitz der Eigentümerin des Hauses, der Citec Immobiliengruppe, führten die Aktivist*innen verschiedene Aktionen durch, um auf das Thema Verdrängung und soziale Ausgrenzung allgemein, sowie die konkreten Methoden der Citec aufmerksam zu machen. Abgeschlossen wurde die Reise durch eine Demonstration, die von mehreren lokalen Projekten und stadtpolitischen Gruppen unterstützt wurde und an der etwa 200 Menschen teilnahmen.

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“Miete und Rendite” in Junge Welt 23.03.2016

Wohnungspolitik ist in der Bundesrepublik in erster Linie Wirtschaftsförderung, das Land ein Dorado für Immobilienspekulanten

Ein typisches Beispiel für »private« Renditeerhöhung lieferte jüngst die in Wien ansässige Immobilienfirma Citec. Diese erwarb vor anderthalb Jahren das Mietshaus Friedelstraße 54 in Neukölln und kündigte danach eine »energetische Modernisierung« an. Natürlich mit anschließender Mieterhöhung. Die Rede ist von bis zu 200 Prozent. Viele Bewohner fürchten, diese Miete nicht mehr zahlen zu können.

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“MieterInnenkampf ohne Grenzen” in der Freitag 22.03.2016

Friedelstraße 54 Citec Berliner Mieter_innen protestieren vor der Zentrale ihrer Eigentümer_innen in Wien

Die Idee, der Citec in Wien einen Besuch abzustatten, war entstanden, nachdem dem Stadtteilladen in der Friedelstraße 54 zum 30. April gekündigt wurde. Mit dem Besuch sollte der Druck auf die Firma erhöht werden, mit den BewohnerInnen des Hauses und den NutzerInnen des Stadtteiladens in Verhandlungen zu treten. Schließlich haben sie schon vor einigen Wochen ein konkretes Angebot vorgelegt. Sie wollen das Gebäude über das Mietshäusersyndikat kaufen. Am vergangenen Donnerstag hat ein Mitarbeiter des Citec-Vorstands gegenüber dem Mietshäusersyndikat seine Bereitschaft erklärt, über das Angebot zu verhandeln. Die BewohnerInnen wurden aufgefordert, einen konkreten mit Zahlen untermauerten Vorschlag zu unterbreiten.

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“Berliner Mieterprotest in Wien – Bewohner eines Neuköllner Hauses besuchten ihren Vermieter “ in Neues Deutschland 21.03.2016

Den Bewohnern der Friedelstraße 54 droht eine energetische Sanierung mit exorbitanten Mietsteigerungen. Dagegen wehren sie sich sei Jahren. Am Wochenende zogen sie vor die Firmenzentrale in Wien.

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Keine guten Aussichten in der Friedelstraße
Foto: imago/Bernd Friedel

»Wir sind hier. Wir sind laut, weil Ihr uns die Friedel klaut«, riefen die rund 200 Demonstranten, die am Samstagmittag vom Wiener Arbeiterstadtteil Favoriten ins Zentrum der österreichischen Hauptstadt zogen. Am Parkring in der noblen Wiener Innenstadt hielten sie eine Kundgebung vor der Zentrale der Immobilienfirma Citec ab.

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“Die Häuser denen, die sie brauchen” auf uebersmeer.at 19.03.2016

 Das Friedel54 Kollektiv reiste nach Wien um mit dem Wiener Immobilieninvestor Citec Immo Invest GmbH ein Gespräch zu suchen. Die Mieter_innen der Friedel54 sollen durch Mieterhöhungen von bis zu 200 Prozent aus dem Haus gedrängt werden, so das Kollektiv, dem im Haus befindlichen Kiezladen wurde der Vertrag bereits gekündigt.

Hier der gesamte Artikel


“Berliner Mieterprotest in Wien – Bündnis für Erhalt des Kiezladen Friedel54 will am Samstag in Österreich gegen umstrittene Sanierung demonstrieren “ in Neues Deutschland 16.03.2016

Berliner Mieterprotest in Wien – Bündnis für Erhalt des Kiezladen Friedel54 will am Samstag in Österreich gegen umstrittene Sanierung demonstrieren

Berlin. Linke Initiativen aus Berlin wollen in Wien gegen umstrittene Geschäfte der österreichischen Immobilienfirma Citec in der deutschen Hauptstadt protestieren. Sie demonstrieren am Samstagvormittag (19. März) in Wien, wo am Nachmittag im Rahmen eines weltweiten Aktionstages eine große Demonstration zur Solidarität mit Flüchtlingen stattfindet.

»Ein Ziel dabei ist es, den EntscheidungsträgerInnen deutlich zu machen, dass ihr Tagesgeschäft verheerende Auswirkungen auf einen elementaren Teil des Lebens realer Menschen hat: den eigenen Wohn-und Lebensraum«, erklärt Matthias Sander, ein Sprecher des Kiezladen-Kollektivs in einem Protestaufruf.

Den Berliner Protestierern geht es laut dem Aufruf um ein Haus in der Berliner Friedelstraße 54 in Neukölln, das als Treffpunkt und Zentrum für Gruppen und Initiativen dient. Die Immobilienfirma hatte das Haus gekauft und will es nach Darstellung der Protestierer modernisieren, wodurch massiv steigende Mieten zu befürchten sind, die zu einer Verdrängung vieler Mieter führen würde. Die Bewohner wollen das aber nicht akzeptieren. dpa/nd

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Demonstrationen. Linke Berliner Initiativen demonstrieren in Wien Artikel der Deutschen Presseagentur (dpa/bb) 16.03.2016

Linke Initiativen aus Berlin wollen in Wien gegen die Aktivitäten einer österreichischen Immobilienfirma in der deutschen Hauptstadt protestieren. Sie demonstrieren am Samstagvormittag (19. März) in Wien, wo am Nachmittag im Rahmen eines weltweiten Aktionstages eine große Demonstration zur Solidarität mit Flüchtlingen stattfindet. Den Berliner Protestierern geht es laut dem Aufruf um ein Haus in der Friedelstraße 54 in Neukölln, das als Treffpunkt und Zentrum für Gruppen und Initiativen dient. Die Immobilienfirma hatte das Haus gekauft und will es nach Darstellung der Protestierer modernisieren. Die Bewohner wollen das aber nicht akzeptieren.

Erschienen auf:

BerlinOnline.de
Focus.de
t-online.de
Kölner Stadt-Anzeiger
berlin.de


 Friedelstraße 45: “Sagen Sie doch einfach, dass es Sie nicht interessiert!” in Stacheliger Infobrief 02/2016 Grüne Neukölln

Vor den Türen des Rathauses protestierten nicht nur Aktivist*innen des Wagenplatzes Schwarzer Kanal. Auch Vertreter*innen anderer lokaler Kiezinitiativen nahmen an der öffentlichen BVV teil, um sich für ihre Projekte einzusetzen.

In der Bürger*innenfragestunde wollte Luis Albrand aus dem linken Wohnkollektiv in der Friedelstraße 54 wissen, ob das Bezirksamt die Bewohner*innen in ihrem Kampf gegen finanzielle Härte und soziale Verdrängung unterstützen könne. Nach ungewollten Modernisierungsmaßnahmen durch die Eigentümerfirma müssten sie nun mit Mieterhöhungen um bis zu 200 Prozent rechnen.

Auch die Existenz des Kiezladens im Erdgeschoss des Hauses sei bedroht. Albrand bat das Bezirksamt, bei einer einvernehmlichen und friedlichen Lösung des Konfliktes zwischen Bewohner*innen und Eigentümer*innen zu helfen, der durch die Kündigung der Vereinsräume eskaliert sei. “Kann uns das Bezirksamt zum Beispiel mit einem runden Tisch unterstützen?”, fragte er Blesing.

Doch der Stadtrat wehrte das Hilfsgesuch sofort ab. “Wir können keinen direkten Einfluss auf Miethöhen, Mietverträge oder Kündigungen nehmen”, so Blesing. Auch der Milieuschutz trete erst in Kraft, wenn das benötigte Personal vorhanden sei.

Nicht mal die Unterstützung für einen Runden Tisch wollte er den Bewohner*innen der Friedelstraße zugestehen. “Sie überschätzen die Möglichkeiten des Amtes”, antwortete er Albrand. “Ich kann zu ihrem Einzelfall nichts sagen.” Seine Empfehlung an die Aktivist*innen, die seit mehr als einem Jahr im Konflikt mit den Eigentümer*innen des Hauses sind: Sie sollten doch mal versuchen, sich bei der Mieterberatung Unterstützung zu holen.

Nach dieser Aussage hielt es eine Zuschauerin auf der Tribüne nicht mehr aus. “Sagen Sie doch einfach, dass es Sie nicht interessiert, was mit den Bürgern ist!”, rief Sie Blesing entgegen. “Sie sind doch die Brandstifter, Sie machen die Leute unzufrieden! Seit fünf Jahren hört man sich das jetzt an”, empörte sich die Frau. Mit dieser Kritik wollte sich der Stadtrat offenbar ebenfalls nicht auseinandersetzen. Die Frau wurde von mehreren Wachleuten von der Tribüne geführt. Blesings einziger Kommentar: “Ich glaube, ich war fertig.”


“Wucher stoppen – Das Syndikat gegen die Immobilienhaie “ im Berliner Kurier 10.03.2016

Wucher stoppen – Das Syndikat gegen die Immobilienhaie.

Die Mieter in der Neuköllner Friedelstraße kämpfen gegen einen Immobilienhai, der ihr Haus vor drei Jahren kaufte – jetzt natürlich teuer sanieren will. Seit über einem Jahr tobt ein Rechtsstreit. Der Investor ist genervt, die Sanierung ist gestoppt, die 18 Miet-Parteien kämpfen vereint. Sie scheinen jetzt einen Weg gefunden zu haben, um dem Immobilienhai die Zähne zu ziehen – sie wollen ihm das Haus mit Hilfe vom Verein „Mietshäuser Syndikat“ abkaufen (KURIER berichtete) .

Es klingt wie der wahrgewordene Traum vom günstigen Wohnen in den Szenekiezen. Kein Mietwucher, keine Teuersanierer. Der gemeinnützige Verein „Mietshäuser Syndikat“ macht denen ein Strich durch die Rechnung und kauft die Häuser zusammen mit den Bewohnern vom Markt weg.

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“Ätsch, Immobilienhai! Jetzt beißen die Mieter zurück!” im Berliner Kurier 09.03.2016

Am 9.3. schaffte es die Friedelstraße 54 auf die Startseite des Berliner Kuriers. Auf Seite 3 folgte:
Neukölln –

Ätsch, Immobilienhai! Jetzt beißen die Mieter zurück!

Luxussanierung, Mieterverdrängung. Das ist in der Stadt bereits trauriger Alltag. Auch in der Friedelstraße. Dort will ein Investor teuer sanieren und die Mieten bis zu 70 Prozent steigen lassen. Jetzt wehren sich die Bewohner mit einem Weg, den Investoren verstehen – mit Geld: Sie wollen dem Miethai die Immobilie einfach abkaufen.

Der Albtraum begann für die Mieter aus der Neuköllner Friedelstraße vor drei Jahren. 2013 ging das Haus an den jetzigen Besitzer, einen Investor aus Österreich. Und das altbekannte Spiel begann: Neuer Besitzer, neue Pläne, eine Sanierung wird angekündigt und steigende Mieten. Im Oktober 2014 informierte der Investor die Bewohner: Eine energetische Sanierung steht an! Geplant sind Ein teures Wärmedämm-verbundsystem und Außensanierung sind geplant. Kosten: 250000 Euro! Außerdem soll ein Müllplatz für über 12000 Euro installiert werden.

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“Der Citec auf die Pelle rücken” in MieterEcho online 23.02.2016

MieterInnnen aus Berliner Citec-Häuser wollen künftig zusammenarbeiten.

Einschüchterungen von MieterInnen, fehlende Transparenz, Verdacht auf Baubetrug, die Liste der Vorwürfe ist lang, die Berliner MieterInnen am 19. Februar zusammengetragen haben. Sie richten sich alle an den gleichen Eigentümer, die Citec Immo Invest GmbH mit Sitz in Berlin.
Bereits im Frühjahr letzten Jahres hatten sich erstmals berlinweit Mieter/innen aus Citec-Häusern zum Austausch getroffen. Dort hatte man ein  erneutes Treffen in diesem Jahr vereinbart. BewohnerInnen der Friedelstraße 54 haben die Einladung jetzt übernommen. Sie wehren sich seit mehr als einen Jahr gegen die von der Citec angekündigte energetische Modernisierung und die damit verbundenen Mieterhöhungen. Zum 30.April wurde dem Stadtteilladen f54 in dem Haus gekündigt.In diesem Räumen fand nun das Treffen mit Mieter/innen aus 7 Citec-Häusern statt. Sie kamen aus den Stadtteilen Neukölln, Friedrichshain, Kreuzberg und Prenzlauer Berg.

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“Kiezladen Friedel54 kämpft gegen Kündigung”  in der Februar Ausgabe der Gaidao

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“Kiezladen gegen Immobilienhaie” – Artikel über unseren Kampf im neues deutschland vom 01.02.2016. Ein schöner Bericht, wenn auch mit ein paar kleinen Fehlern. Da das Missverständnis doch recht oft vorkommt, nochmal zur Erklärung: Wir sind kein linkes Hausprojekt. Es gibt unseren Laden im Erdgeschoss, sowie ein klassisches Gewerbe. Ansonsten ist es ein “normales” Mietshaus, auch wenn sich sich Hausgemeinschaft der Friedelstraße 54 schon eine Weile gemeinschaftlich und solidarisch gegen unsere verehrten Eigentümer wehrt.

Und die Citec versteckt sich natürlich nicht im Brandenburger Umland, wie die 100 Kilometer vielleicht suggerieren. Da hat’s wohl eine Null verschluckt.

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“Friedel 54 kämpft um seine Existenz” in Kiez und Kneipe, Januar 2016 (S. 6 und 10)

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friedelartikel_Nowak“Kündigung: Ein Kiezladen wehrt sich” – Peter Nowak – Neues Deutschland – 07.12.2015

http://peter-nowak-journalist.de/tag/friedel-54/

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 


“Modernisieren um jeden Preis” in Neuköllner.net – 30.03.2015

Es ist schon lange kein Geheimnis mehr, dass der bezahlbare Wohnraum in Berlin immer knapper wird. Neukölln bildet hier keine Ausnahme. Kieze wie rund um die Weser- und Reuterstraße oder auch der Schillerkiez sind besonders attraktiv für Immobilienfirmen. Nicht selten bekamen Mieter hier in den letzten Jahren Mitteilungen über einen Eigentümerwechsel. Ein aktuelles Beispiel ist das Haus in der Friedelstraße 54: Die Bewohner wollen sich jedoch der Willkür der Eigentümerfirma nicht geschlagen geben. …

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