Aktionen der Woche

Dokumentation

Fettes Dankeschön an alle Aktivist@s und Nachbar*innen!

Falls ihr Probleme bekommt sei nochmals auf unsere Antirepressionsstruktur hingewiesen.

Für Betroffene:

Nehmt auf jeden Fall als Erstes die bestehenden Anti-Repressionsstrukturen in Anspruch. Hier seien vor allem der Berliner EA und die Ortsgruppen der Roten Hilfe genannt. Anschließend setzt ihr euch mit uns in Kontakt. Schreibt uns eine Mail an: kiezladenf54bleibt [ätt] riseup [Punkt] net (PGP-Key). Schildert auf KEINEN Fall was passiert ist, sondern lediglich, dass ihr einen Vorwurf erhalten habt, der irgendwie im Zusammenhang mit der Friedel54 steht. Fragt nach einem Treffen. Wir machen dann einen individuellen Termin mit euch aus. Ziel dieses Treffens ist es, die Nachteile, die im Zuge der Repressialien entstehen, zu erfassen und nach Euren wünschen Hilfe zu leisten. Diese kann finanziell, emotional oder strukturell sein. Auch kann es bedeuten, dass wir mit Euch oder euren Unterstützer*innen, Freund*innen, Gefährt*innen Öffentlichkeitsarbeit leisten oder Prozessbeobachtung stellen.


Berlin – Ohlauer Straße

Edinburgh

Berlin – Thomas Weisbecker Haus

Eine Street-Art-Installation am Landwehrkanal unterstellt uns hierarchische Praxis.


Berlin – Quartiersmanagement Schillerpromenade

QM Schillerpromenade 20.4.2017

weitere Tapeten und Sprühaktionen tauchen später bei Vimeo auf

Internet – Mobi-Video


Interkiezionale Demo 22.4.

Presse:

taz – Demo gegen Verdrängung. Die Kieze stehen zusammen am 23.04.2017
RBB – Berliner Polizei mit vielen Beamten präsent – Hunderte demonstrieren für Kiezladen “Friedel54” am 23.04.2017
Berliner Kurier – „Friedel 54“. Hunderte demonstrieren für Kiezladen in Neukölln am 22.04.2017
Berliner Zeitung – “Friedel 54”. Knapp tausend Menschen demonstrieren gegen Räumung des Kiezladens am 22.04.2017, 21:36
BILD (Regionalteil Berlin) – Für Berliner Kiezladen „Friedel54“. Fast 1000 Demonstranten gehen auf die Straße. Aggressive Stimmung, aber keine Ausschreitungen am 23.04.2017
B.Z. – Für Kiezladen Friedel 54. Linke Demo durch drei Kieze endet friedlich am 23.04.2017
Berliner Morgenpost – Gegen Verdrängung. Linke demonstrieren in Friedrichshain-Kreuzberg und Neukölln. Fast 1000 Teilnehmer kamen zu der Demo. Die Polizei spricht von teilweiser aggressiver Stimmung. Zwei Beamten wurden leicht verletzt. am 23.04.2017
Neues Deutschland – Massives Polizeiaufgebot eskortiert Kiezdemo. Rund 1500 Menschen forderten den Erhalt bedrohter linker Projekte und wandten sich gegen Immobilieninvestoren am 24.04.2017
Linksunten Indymedia – Berlin – Interkiezionale Demo am 23.04.2017
Linksunten Indymedia – (B) Kommentar zur interkiezionalen Demonstration am 23.04.2017

Bilder bei Flickr:

NeuköllnBild und Bildwerk Rostock

    


Berlin – Sag es mit Blumen

Solidaritätsbotschaft des ebenfalls bedrohten Gemeinschaftsgarten Prachttomate

Haus im Kiez


Leipzig – Black Triangle

Solidarische Grüße aus dem BT an das räumungsbedrohte Projekt Friedel 54.

Wir selber, erleben täglich das Gefühl von Ungewissheit, doch für die Friedel 54, ist es mittlerweile Tatsache geworden.

Die neue Eigentumsfirma S.á.r.l., will mit Hilfe von Bullen die Räumung des Projektes durchsetzen.

Lasst uns alle gemeinsam für den Erhalt unserer selbstverwalteten Projekte kämpfen und entschlossen ihre absurden Eigentumsansprüche, ihre Stadtaufwertung, der daraus resultierenden Verdrängung und der staatlichen Repression entgegentreten!

An dieser Stelle auch Grüße an die Besetzer_Innen in Münster: Haltet durch -bleibt widerständig- wir sehen uns auf den Straßen,


Dresden

Farbe für LuxusBuden – Soli mit Friedel54

In Solidarität mit dem Kampf der Friedel 54 in Berlin-Neukölln haben wir mehrere Luxus-Immobilien mit Farbe angegriffen. Es traf u.a. Häuser in der Tannen-, der Böhmischen, der Försterei- oder der Hechtstraße in Dresden-Neustadt. So wollen wir an eine schöne Tradition anknüpfen und der Mietexplosion im Viertel entgegenwirken.

Yuppies verpisst euch!
Wir bleiben alle.


Grüße aus dem Iran


Ljubljana

von indymedia: “Friedel has been home away from home for many of us throughout the years, as it was always open for our talks, discussions, and meetings. Places like Friedel are important because they are a meeting point for local and international activists, a place that stands against effects of gentrification and inspires us to fight where we live, stand and work.

As cities like Berlin and Ljubljana are pushing all of us further and further to the edge of society and opening up to capital and profit, it is even more important that we not only defend, but even expand our autonomous spaces.

In the course of Action week to defend Friedel, Radio Student broadcast an interview about the interview, to show what kind of space Friedel is, and why it needs to be defended. You can listen to the show on this link. (around minute 19)

http://radiostudent.si/dru%C5%BEba/%C4%8Drna-luknja/friedel-54-bleibt

Shortly after, listeners of anarchist radio show Crna luknja, where the interview was published, got inspired by Friedel struggle and put up a banner on German embassy in Ljubljana, saying „Against eviction, Friedel stays.“

We stand in solidarity with all of you, who are fighting for Friedel to stay open. Your struggles inspires our own.

Against all forms of oppression! Against state, capital and nation!”


Berlin – S-Bhf Neukölln

Brandanschlag auf Bio-Supermarkt

Von anarchist*innen wurde ein Brandanschlag auf einen Bio-Supermarkt in der Nähe des S-Bhf Neukölln. Im Bekenner*innenschreiben wird dieser als Symbol der Stadt der Reichen bezeichnet. Die Projekte in der Rigaerstraße 94 und Friedelstraße 54 werden gegrüßt und gegen den G20 Gipfel in Hamburg mobilisert.

“In hamburg sagt man tschüss, in berlin gibt’s den mittelfinger.”


Berlin – Weserstraße 207

Farbangriff auf das Fantastic Foxhole Hostel

von indymedia:

“In der Nacht auf den 28.04.2017 haben wir – Freund*Innen des räumungsbedrohten Kiezladens Friedel54 – als kleinen Beitrag zu den “Friedel-Action Days” das Fantastic Foxhole Hostel in der Weserstraße 207 mit friedel-grünen Farbbeuteln angegriffen.

Ebenso wie die Eigentümer*Innen des Kiezladens tragen die Betreiber*Innen des “fancy” Fantastic Foxhole Hostels zur Aufwertung, Verdrängung und Gentrifizierung des Reuterkiezes bei.

Die Anwohner*Innen und auch andere Initiativen wehren sich gegen die Kommerzialisierung des Kiezes und die Umwandlung der Weserstraße in eine “Ballermann-Party-Meile”:

http://demokratische-stadtentwicklung.org/wiki/Projekt:Fantastic_Foxhole…
http://nk44.blogsport.de/images/PM_Nachbarschaftsinitiative_Weserkiez.pdf

http://nk44.blogsport.de/2017/04/24/fantastic-foxhole-hostel-weg-kegeln/

Mit dieser Aktion setzen wir ein Zeichen gegen die Anwohner*Innen-feindliche Entwicklung in diesem Kiez, in der Stadt und überall sonst. Uns ist bewusst, dass die Betreiber*Innen des Fantastic Foxhole Hostels wegen unserer Aktion nicht ihre Koffer packen werden, aber wir wollen dringend darauf aufmerksam machen, dass ihr tourismusorientiertes Geschäftskonzept unerwünscht ist!

Solidarische Grüße an die Friedel54, Rigaer94 und alle bedrohten Räume, Projekte und Individuen! Wir bleiben alle – entschlossen und solidarisch!”


Berlin – Friedelstraße 54, Ausstellungseröffnung “Kämpfende Hütten – urbane Proteste in Berlin seit 1872”

platzt. Die Organisator_innen hatten sich entschieden die Ausstellung in leerstehendem Wohnraum aufzubauen. Bauarbeiter und Polizei entdeckten die Ausstellung jedoch vor der Vernissage.
Von indymedia:
“Der Kiezladen Friedel54 rief auf vom 22.4. bis 01.05.2017 Aktionen in Solidarität mit dem besetzten Laden durchzuführen. Wir, als solidarischer Freundeskreis sahen diese Woche als Anlass eine leerstehende Wohnung im Hinterhaus der Friedelstraße 54 zu besetzen. Ziel war es dort eine Ausstellung zum Thema „urbane Proteste in Berlin seit 1872“ zu eröffnen.

Seit über einem Jahr stehen im Hinterhaus der F54 drei Einzimmerwohnungen leer. Sie werden verwaltet von der Secura-Hausverwaltung, die gerade damit beschäftigt ist unseren Lieblingskiezladen aus dem Haus zu werfen (bzw. prügeln zu lassen). Den ungenutzten Wohnraum nutzbar und zugänglich für ärmere Menschen zu machen wäre eigentlich unser Anliegen gewesen. Da aber derzeit an 6 Tagen die Woche Sanierungsarbeiten in den Wohnungen stattfinden, mussten wir den Plan verwerfen. Dem Sauhaufen von Secura die Verwertung der vorher spottbilligen Wohnungen leicht zu machen, fanden wir aber auch nicht hinnehmbar. Also schmiedeten wir den Plan einer symbolischen Besetzung in einem informativen Rahmen, die mehrere Ziele haben sollte:
a.) Eine Aktion in Solidarität mit dem Kiezladen zu starten um den Besetzer*innen zu zeigen, dass sie nicht allein sind.

b.) Eine Veranstaltung durchzuführen, die Menschen zum nachdenken, diskutieren und handeln anregt.

c.) Pinehill und Secura zu zeigen, dass ihre Renditepläne ohne uns gemacht wurden, dass diese jederzeit von rebellischen Nachbar*innen durchkreuzt werden können und wir auf ihren Eigentumsbegriff scheißen.
… ”


Berlin – Friedelstraße 54

8. und 9. Kundgebung gegen Verdrängung

Sowohl am 23., als auch am 30.4. versammelten sich mehrere Dutzend Menschen vor der Friedelstraße 54. Es gab lyrisches und musikalisches Programm. Redebeiträge wiesen unter anderem auf die Situation der Friedel54 hin, oder mobilisierten zur Organize!-Demo in den Wedding.

Bilder vom 30.4. finden sich beim RBB-online.


Berlin – selber machen – Kongress

Mitglieder des Friedel-Kollektivs teilten sich mit der Reitschule Bern und Aktiven aus dem Friedrichshainer Nordkiez das Panel “Linke Häuser, linke Viertel”. Trotz der frühen Uhrzeit am Samstag morgen war die Veranstaltung gut besucht und wurde als inspirierend und produktiv wahrgenommen.


Berlin – Wedding

Organize!-Demo – Selbstorganisiert gegen Rassismus und soziale Ausgrenzung

Von der Kundgebung in der Friedelstraße aus startete eine größere Gruppe zur diesjährigen Walpurgisnacht-Demo in den Wedding. Es wurde viel geflyert und ein gut sichtbar Hochtranspi mitgeführt.


Dresden – Brandanschlag auf zwei Nobelkarossen
von indymedia:

“In der Nacht von Samstag auf Sonntag haben wir ein Luxusauto der Marke Maserati, am Rande der Neustadt, in Flammen aufgehen lassen. Das Feuer traf zudem ein davorstehenden Jaguar, welcher auch einen Totalschaden erlitt. Wir wollen damit auf die anhaltende Gentrifizierung und die damit stattfindene Vertreibung aus unseren Vierteln aufmerksam machen. Auch wollen wir den Bullen zeigen, welche uns seit Monaten fast jedes Wochnende belagern, dass wir uns durch sie nicht einschüchtern lassen und weiter aktiv sind.

Zeitgleich steht unsere Aktion in Zusammenhang mit dem 1. Mai. Als Feier- und Volksfesttag in die deutsche Leitkultur integriert, ist der Geist dieses Tages in Vergessenheit geraten. Durch unseren Hass und unsere Flammen wollen wir allen ins Gedächnis rufen für was der erste Mai steht.

Für eine revolutionäre Gesellschaft, auch über den ersten Mai hinaus.
Solidarität mit der Friedel 54 und allen Menschen welche von Gentrifizierung betroffen sind!

In der Zeitung war zu lesen:
https://www.tag24.de/nachrichten/dresden-brand-maserati-jaguar-radeberger-vorstadt-flammen-feuerwehr-luxus-totalschaden-244568
http://www.mdr.de/sachsen/dresden/autos-brennen-leipzig-dresden-100.html ”


Berlin – Revolutionäre Erste-Mai-Demo

Die unangemeldete 18 Uhr Demo passierte mit mehreren Tausend Menschen die Friedelstraße. Anwesende freuten sich unter anderem über Parolen wie “nehmt ihr uns die Friedel ab, machen wir die City platt” oder “Die Häuser denen, die drin wohnen”.

Ein Bild mit der Unterschrift “Am Kiezladen “Friedel54” in der Friedelstraße kam es teilweise zu Tumulten zwischen Polizisten und Demonstranten. Dort hatte es erst kürzlich bereits Proteste gegen dessen Räumung gegeben.” vom findet sich wiederum bei RBB-online.

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