Räumungen – Abschiebungen – Faschisierung – Raus aus der Defensive // Demonstration am 01.08.2020 – 20 Uhr – Herrfurthplatz – Berlin/Neukölln

Bundesweiter Aufruf zum wütenden Räumungsauftakt //

Räumungen – Abschiebungen – Faschisierung – Raus aus der Defensive // Demonstration am 01.08.2020 – 20 Uhr – Herrfurthplatz – Berlin/Neukölln

Nicht erst seit Corona sind die Zeiten rau. Die Faschisierung der Gesellschaft schreitet voran. Damit einhergehend wird gebetsmühlenartig die Gefahr des Sozialismus und der Hass auf alles Linke heraufbeschworen. Die Hufeisentheorie erfreut sich größter Beliebtheit. Unter dem Deckmantel totalitärer Theorien und fernab jeglicher Fakten wird eine stetige Gleichsetzung zweier angeblich gleicher Extreme gegen einer herbeihalluzinierten bürgerlichen „Mitte“ betrieben. Diese liberal-bürgerliche Gleichsetzung von Sozialismus und Faschismus hat gewisserweise Tradition in Deutschland, ebenso die Kollaboration dieser bürgerlichen „Mitte“ mit dem Faschismus, um mit ihm gegen den Sozialismus, oder gegen all das, was sie als sozialistische Gefahr begreifen, vorzugehen. So auch in ihrem Antifeminismus, einer weiteren Schnittstelle zwischen „bürgerlich-konservativen Mitte“ und Faschisten, welcher darauf abzielt, in der Aufrechterhaltung der binären Geschlechterordnung die konservativen Vorstellungen ihrer Herrschaftsordnung zu erhalten und dazu versucht Errungenschaften feministischer Bewegungen zurückzudrehen.

Faschistische Terroranschläge in Hanau und Halle, Rechte Netzwerke die sich organisieren & bewaffnen, bewaffnete Faschisten im Staatsapparat die sich auf einen Bürgerkrieg vorbereiten, Geheimdienstliche und staatliche Verstrickungen in den NSU die unter Verschluss gehalten werden. Diese Liste ließe sich ohne Weiteres verlängern. Die faschistische Gefahr ist real.

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20/06: „la situation des réfugié.e.s et les répercussions du corona“ küfa en selfservice avec présentation en ligne / 20.06. „Die Situation der Geflüchteten und die Auswirkungen des Coronavirus“ Abholküfa mit Onlinevortrag

20. Juni: Abhol-/Liefer-Küfa mit Online-Infoveranstaltung um 20 Uhr von Corasol

Der Text ist vom Blog der Gruppe übernommen:

“Liebe Leute,

zum internationalen Tag der Geflüchteten freuen wir uns sehr, euch zu einem doppelten Event einzuladen. Nämlich zur Veröffentlichung unserer Broschüre mit dem Titel „Die Situation der Geflüchteten und die Auswirkungen des Coronavirus“ und zu unserer ersten Liefer-Küfa.

Zum Essen haben wir einiges vor: Hefeteigbällchen mit gekochten Bohnen und dazu angebratenes Gemüses mit Tofu, kamerunischer Art! Das Essen ist gegen Spende, entweder zur Selbstabholung zwischen 19 und 21 Uhr im Heart’s Fear in der Wildenbruchstr. 24, oder wir liefern euch das Essen aus (in den Bezirken Neukölln, Alt-Treptow und Kreuzberg). Die Bestellung sollten bis max. Samstag, 20.06. um 13 Uhr bei uns eintreffen, damit wir gut planen können. Schickt uns wie viele Portionenihr möchtet unter der Nr. +16043739197. Sagt uns noch dazu, ob ihr selbst abholen kommt (wenn dann denkt bitte dran eine Tuperdose o.ä. mitzubringen) oder ggfls. an welcher Kreuzung euch das Essen geliefert werden sollte.

Unsere Broschüre bekommt ihr entweder mitgeliefert oder bei derAbholung. Es handelt sich um eine Sammlung von Texten, die den Alltag der Geflüchteten in Corona-Zeiten in Deutschland und an den Grenzen darstellt. Alle Texte gibt es auf Deutsch und Englisch. Damit nicht alles auf dem Papier bleibt, organisieren wir zu diesem Thema eine Video-Konferenz auf Big Blue Button. Die Konferenz fängt um 20 Uhr an und findet ebenfalls auf Deutsch und Französisch statt. Klickt zu der Uhrzeit einfach auf folgendem Link: webinar.solitech.org/b/kri-vqa-23j. Logt euch gern 10-15 Minuten vorher, damit wir eventuelle technische Probleme aus dem Weg gehen können.

Wir freuen uns auf euch!

Corasol

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20 juin: repas à emporter ou en livraison et vidéo-conférence

Salut tout le monde,

pour la journée internationale des réfugié.e.s nous sommes heureux.ses de vous inviter à un double événement. D’une part, à la publication de notre brochure dont le titre est „La situation des réfugié.e.s et les répercussion du coronavirus“ et d’autre part à notre première Küfa en livraison.

Au menu, nous avons pas mal de choses: beignets avec le haricot et en plus DG de légumes et tofu! Le repas est à prix libre et sera possible de venir chercher sur place, entre 19h et 21h au Heart’s Fear à la Wildenbruchstr. 24, ou bien nous vous proposons de livrer le repas (dans les quartiers de Neukölln, Kreuzberg et Alt-Treptow). Veuillez nous faire parvenir votre commande jusqu’au samedi 20/06 à 13h maximum pour que nous puissions nous organiser. Ecrivez au numéro suivant, combien de portions vous souhaitez et si vous venez chercher le repas vous-mêmes (essayer de venir avec un récipient pour transporter la nourriture) ou à quel croisement de rue vous voulez être livré.e.s: +16043739197.

Vous pourrez recevoir notre brochure lors de la livraison ou en venant chercher votre repas. Il s’agit d’un compilation de textes quireprésentent le quotidien des réfugié.e.s aux temps du coronavirus, en Allemagne ou aux frontières. Tous les textes sont en allemand et en anglais. Pour que tout cela ne reste pas seulement couché sur le papier, nous organiserons une vidéo-conférence sur ce thème sur Big Blue Button.La conférence commencera à 20h et se tiendra également en allemand et en francais. Il suffit de cliquer á l’heure dite sur le lien suivant: webinar.solitech.org/b/kri-vqa-23j.N’hésitez pas à vous connecter 10-15 minutes plutôt pour que nous puissions essayer de résoudre d’éventuels problèmes techniques en amont.

A bientôt,

Corasol”

Shut down Mietenwahnsinn – Sa. – 20.06.2020 – 12 Uhr Hermannplatz – 14 Uhr Potsdamer Platz

++Shut Down Mietenwahnsinn++

Am Samstag, den 20.06. wollen wir gemeinsam gegen Mieten, Verdrängung, und für gutes Wohnen für alle auf die Straße gehen:

*12 Uhr #jetzterstrecht Kundgebung auf dem Hermannplatz
*13 Uhr Fahrraddemo vom Hermannplatz zum Potsdamer Platz
*14 Uhr Mietewahnsinn-Demo vom Potsdamer Platz zur Potse
*20 Uhr Der Kiez singt zurück – Protest-Oper- Reichenbergerstraße oder reboot fm auf 88,4 [3]

Tragt Mund-Nasen-Schutz und achtet auf die nötigen Abstände. Seid laut und bringt Schilder mit!

Es finden Aktionen in über einem Dutzend Städten in Deutschland statt. Den kompletten Aufruf findet ihr hier: www.housing-action-day.net

Gegen die Stadt der Reichen!
Für Solidarische Nachbarschaften, Rebellische Kieze und eine Stadt von Unten!

kostenlose anwaltliche Strafrechtsberatung – 10. Juni – 17.00-18.30

Die monatliche kostenlose anwaltliche Strafrechtsberatung der Friedel54
im Exil findet jetzt wieder statt.

Bitte meldet euch vorher telefonisch an unter der Nummer: 015256378063

Ihr bekommt dann einen Termin am Mittwoch, 10. Juni, zwischen 17-18.30 Uhr in der Karl-Marx-Str. 71 (Eingang Fuldastr. 61).

Beratung warum?

Sprühen, Kiffen, Freifahren, den Supermarkt enteignen, auf Demos gehen,
rassistischen Cops begegnen, besetzen, Nazis blockieren oder angreifen.
Es gibt viele Gründe mit dem Strafrecht in Konflikt zu geraten. Wer sich
nicht kümmert oder sich rechtliche Beratung nicht leisten kann, kann mit
etwas Pech auch im Knast landen. Die meisten Insassen der Berliner
Knäste sind soziale Gefangene, sie sitzen Ersatzfreiheitsstrafen ab,
weil sie niedrige Strafen nicht bezahlen oder sich keinen guten
Rechtsbeistand leisten konnten. Wir nennen das Klassenjustiz.
Deshalb wollen wir eine einfach zugängliche und nicht vorverurteilende
anwaltliche Beratung sicherstellen.
Ab sofort findet eine monatliche, kostenlose Strafrechtsberatung durch
zugelassene Anwält*innen statt.

Die Beratung ist kostenlos, eine Anmeldung ist nicht notwendig.
Sprachen sind deutsch und englisch. Andere Sprachen können angefragt
werden unter f54 [ät] riseup.net

Wir versuchen die Srechstunde wieder monatlich anzubieten.

Vor und nach der Beratung gilt:
Keine Aussage bei den Cops!
Nichts unterschreiben!

Kiezversammlung 44 – Sonntag – 07. Juni – 12 Uhr – Manege, Rütlistr. 1-3

Haus verkauft? – Umwandlung in Eigentum?
Probleme die Miete zu bezahlen?
Du willst duch für einen solidarischen Kiez einsetzen?

Dann komm zur Kiezversammlung44!
am 7. Juni, 12 Uhr in den Jugendclub Manege (Rütlistr. 1-3)

Gemeinsam können wir mehr erreichen. Umso wichtiger ist es nun aus der Isolation der Kontaktsperre herauszukommen. Der Mietenwahnsinn und die Verdrängung sind leider nicht in Quarantäne gegangen. Hausverwaltungen stressen immer noch und die Immo-Lobby versucht weiter jeden Zentimeter unseres Kiezes zu Geld zu machen. Hinzu kommt noch eine Corona-Krise, deren Auswirkungen die (finanziell) Schwächsten am härtesten trifft. Derweil werden hunderte Milliasrden in die Auto-Industrie, die Rettung der Lufthansa und andere börsennotierte Unternehmen gepumpt.
Wer wird hier eigentlich gerettet?
Denn: Die Lasten dieser Krise haben mal wieder die Privathaushalte zu tragen. Und die hatten schon vor Corona Probleme ihre Miete zu bezahlen. Mit Kurzarbeit, Jobverlust, Auftragsflaute bei Selbstständigen und Minusgeschäft in der Gastronomie frisst die Miete fast die Hälfte unseres Einkommens. Bei manchen sogar mehr.

In dieser Situation steht die Kiezversammlung44 für eine andere Politik. Nachbarschaftlich und solidarisch greifen wir die Probleme im Kiez auf und erarbeiten Strategien dagegen.
Wir sind selbstorganisiert, also unabhängig von Parteien. Jede Stimme zählt und deshalb bist auch DU willkommen.

Am 7. Juni sprechen wir unter anderem über:

– Miete und Corona (Rechtliches und Infos über Solidarische Netzwerke
– 20.06. – bundesweiter Aktionstag gegen Mietenwahnsinn (wie beteiligt sich Neukölln?)
– Abriss des Karstadt am Hermannplatz
– wirzahlennicht.com
– was bewegt den Kiez? – Bring gerne DEINE Themen ein!

www.kiezversammlung44.de

kostenlose telefonische Strafrechtsberatung – 13. Mai – 17.00-18.30

Die monatliche kostenlose anwaltliche Strafrechtsberatung der Friedel54
im Exil findet jetzt wieder statt – aber telefonisch.

Diesen Mittwoch, 13. Mai, zwischen 17-18.30 Uhr erreicht ihr eine
solidarische Anwältin unter der Nummer:

016099568191

Sprühen, Kiffen, Freifahren, den Supermarkt enteignen, auf Demos gehen,
rassistischen Cops begegnen, besetzen, Nazis blockieren oder angreifen.
Es gibt viele Gründe mit dem Strafrecht in Konflikt zu geraten. Wer sich
nicht kümmert oder sich rechtliche Beratung nicht leisten kann, kann mit
etwas Pech auch im Knast landen. Die meisten Insassen der Berliner
Knäste sind soziale Gefangene, sie sitzen Ersatzfreiheitsstrafen ab,
weil sie niedrige Strafen nicht bezahlen oder sich keinen guten
Rechtsbeistand leisten konnten. Wir nennen das Klassenjustiz.
Deshalb wollen wir eine einfach zugängliche und nicht vorverurteilende
anwaltliche Beratung sicherstellen.
Ab sofort findet eine monatliche, kostenlose Strafrechtsberatung durch
zugelassene Anwält*innen statt.

Die Beratung ist kostenlos, eine Anmeldung ist nicht notwendig.
Sprachen sind deutsch und englisch. Andere Sprachen können angefragt
werden unter f54 [ät] riseup.net

Wir versuchen die Srechstunde wieder monatlich anzubieten.

Vor und nach der Beratung gilt:
Keine Aussage bei den Cops!
Nichts unterschreiben!

1. Mai Neukölln: Kiezspaziergang

1. Mai Neukölln: Kiezspaziergang

Wir waren am heutigen 1.Mai nicht nur trotz, sondern auch wegen Corona mit unseren Genoss*innen der Kiezkommune Neukölln an verschiedenen Orten in Neukölln mit Transparenten, Redebeiträgen und Flyern unterwegs um unsere Nachbar*innen in den Kiezen anzusprechen. Denn die Krise verschärft die ohnehin vorhandenen gesellschaftlichen Missstände. Deshalb müssen wir uns als Nachbar*innen besser kennen lernen und gemeinsam solidarische Strukturen aufbauen, die die kommenden Angriffe auf unsere Lebens- und Arbeitsbedingungen abwehren können, wenn es darum gehen wird, die Kosten der Krise auf uns abzuwälzen. Wir sitzen nicht im selben Boot mit den Herrschenden. Wir sagen #NichtaufunseremRücken . Klassenkampf statt klatschen.

Kiez Kino “Leine-Oder bleibt” am 14.04.20

Am 14. April 2020 endete die Frist zur Ausübung des Vorkaufsrecht für den Leine-Oder-Block. Am selben Abend gab es ein mietenpolitisches Nachbarschaftskino. In Solidarität mit den 300 Bewohner*innen des Häuserblocks und dem bedrohten Syndikat gab es kritische Clips und Filme zu gesellschaftspolitischen Themen wie „Arbeit“, „Wohnen“ und „Ausgrenzung“.

Das Kino konnte von den Balkonen und Fenstern, aber auch auf der Straße, natürlich mit genügend Sicherheitsabstand, verfolgt werden. So konnte trotz eines repressiven Demonstrationsverbotes eine kritische Öffentlichkeit geschaffen werden. LeineOder bleibt!

 

Corona Wurfpost No1 & No2 – Jetzt auch in Deinem Briefkasten

C  O  R   O  N    A            ~            W      U             R       F       P O S T

Momentan werden 30.000 Exemplare der Corona Wurfpost, einer selbstorganisierten und unregelmäßig erscheinenden Nachbarschaftspost in den Briefkästen Neuköllns und Kreuzbergs verteilt.Aus dem Editorial:

Seit knapp einem Monat herrscht in Deutschland der Ausnahmezustand. Das öffentliche Leben wurde in einem Ausmaß eingeschränkt, das noch vor wenigen Wochen undenkbar schien. Obwohl sich die Gefährlichkeit des Virus in China bereits deutlich abzeichnete, wurde sie lange ignoriert. Dann ging plötzlich alles ganz schnell.

Um die Ausbreitung des Virus zu verlangsamen und einen Kollaps des in den letzten Jahrzehnten kaputt gesparten Gesundheitssystems zu verhindern, wurden weitreichende Maßnahmen beschlossen. Konsequent sind diese aber nicht. Denn während wir uns privat nur noch zu zweit treffen dürfen, müssen Menschen weiterhin in Großraumbüros und Fabriken ihre Arbeit verrichten. Trotz der Aufforderung an die Bevölkerung die eigenen vier Wände möglichst nicht zu verlassen, sind tausende von Obdachlosen gezwungen, weiterhin auf der Straße zu leben – obwohl alle Hotels und Ferienwohnungen in Berlin gerade leer  stehen. So vehement das ‚social distancing‘ beschworen wird, um Leben zu retten – die Gewinne von Unternehmen und die Sauberkeit von Hotelzimmern dürfen dadurch nicht gefährdet werden.

Die Maßnahmen treffen in erster Linie den ärmeren Teil der Bevölkerung. So sind es vor allem schlecht bezahlte und prekäre Berufsgruppen wie Pfleger*innen, Mitarbeiter*innen von Supermärkten, Putzkräfte und Erzieher*innen, die durch eine deutlich höhere Belastung gezwungen sind, die Konsequenzen der Krise aufzufangen. Und während es sich im Garten der Villa am Wannsee in den Frühlingstagen wohl recht gut aushalten lässt, verursachen die Ausgangsbeschränkungen in Familien, die auf engstem Raum und ohne Balkon zusammenwohnen, eine enorme psychische Belastung. In der Krise treten die Klassenwidersprüche unserer Gesellschaft wieder deutlich zutage. Statt uns einreden zu lassen, dass wir nun alle in einem Boot säßen, wollen wir auf diese grundlegenden Missstände aufmerksam machen – und über Alternativen nachdenken, wie  unsere Gesellschaft organisiert werden kann. Dazu möchten wir mit dieser Zeitung einen Beitrag leisten.

Alle Texte der Wurfpost wurden auf folgendem Blog online gestellt. Diesen möchten wir hiermit wärmstens empfehlen:

Corona Wurfpost – Online

 

Außerdem empfehlen wir folgende Blogs, auf denen regelmäßig Perspektiven von unten sowie Analysen und Einschätzungen bezüglich der Corona Pandemie und der aufkommenden ökonomischen Krise veröffentlicht werden.

Solidarisch gegen Corona –  https://solidarischgegencorona.wordpress.com/

Beiträge

 Hände weg vom Wedding

https://www.unverwertbar.org/aktuell/2020/4466/

Anarchistisches Radio – Sendung vom 29.03.20 zu Pandemie und Arbeitsteilung

 

Berliner Alltag in Zeiten von Corona

Bereits vor einigen Wochen wurde in verschiedenen Berliner Bezirken, auch in Neukölln, die Zeitung „Berliner Alltag in Zeiten von Corona“ in die Briefkästen verteilt.

Hier das Editorial:

Berliner Alltag

Liebe Berliner Nachbar*innen,
in Zeiten von Corona hat sich unser Alltag verändert. Einige von uns haben schon ihren Job oder wichtige Aufträge verloren und andere müssen nach wie vor jeden Tag zur Arbeit plus jetzt auch noch Kinderbetreuung organisieren. Wieder andere können sich endlich mal ein bisschen erholen.

Im Berliner Alltag schreiben wir über Themen, die sonst oft zu kurz kommen, wie zum Beispiel Geschichten von Wohnungskündigungen, alleinerziehenden Müttern und von der Situation an den Grenzen
Europas. Corona verschärft Ungerechtigkeiten weiter: Einige Unternehmen machen jetzt richtig Geld, unter anderem mit staatlicher Hilfe. Gleichzeitig verarmen Leute, die ohnehin ein geringes Einkommen haben, noch weiter.

Wir wollen aber nicht nur Trübsal blasen, deshalb findet ihr auch Rätsel, ein hitverdächtiges neues Lied und ein Kochrezept für Kinder in der ersten Ausgabe. Außerdem dabei: Praktische Tipps im Umgang mit Chefs, dem Jobcenter und Telefonnummern bei Problemen.

In der Krise ist es wichtiger denn je, zusammenzuhalten statt zu Einzelkämpfer*innen zu werden: Im Haus, in der Straße, im Betrieb.

Die Zeitung ist ehrenamtlich und unabhängig von Institutionen entstanden. Wir freuen uns über Feedback unter:
berliner-alltag@riseup.net

Viel Spaß beim Lesen!
Eure Nachbar*innen

 

Download als PDF:  berliner_alltag-a4