Schreib- und Diskussionsworkshop: “Von Dystopie lernen” | 17.04. | 14-19 Uhr

Dystopien (schlechtestmögliche Vorstellungen von Zukunft) als kreatives Werkzeug: was bedeuten eigentlich die Utopien, für die wir kämpfen, genau? Und was sind die Gegenentwürfe dazu? Realitäten, denen wir ausgeliefert sind? Auch, aber nicht nur: auch schlechtestmögliche Vorstellungen von Leben und Zukunft können dazu dienen, sich einer Realität zu verweigern, die uns auf vermeintliche Vernunft, Knappheit und Leistung trimmt.

Neben Input zu verschiedenen Dystopien (aus Filmen, Büchern, Projekten)
werden kurze Texte geschrieben und diskutiert.

14-19 Uhr, max. 15 Personen, Sprachen deutsch oder englisch, bitte
Anmeldung unter denise.fragner@gmail.com

Spenden (Empfehlung 5-10 Euro) gehen an die Friedel54

Soliparty für Bleiberecht | 02.04. | 20:00 | Rote Insel

„Un pour tous, tous pour un!“
Lasst uns Solidarität feiern! Kennt ihr das, wenn man das Gefühl hat, wie ein armer Musketier gegen den Wahnsinn des Staats, Naziaufmärsche, Stress mit den Behörden und Abschiebungen kämpft? Da ist es gerade schön, mal wieder ein bisschen Solidarität zu erfahren und eine richtig schöne Feier zusammen zu schmeissen. Spass beiseite: wir haben eine schöne Truppe von DJ*s, Musiker*innen, Köch*innen an unserer Seite und laden euch alle sehr herzlich zu der nächsten Corasol-Soliparty ein. Im Programm: leckeres Essen auf Erdnussbasis, Longdrinks und Lagerfeuer. Dazu wird’s eine sehr reiche Auswahl an Musik geben: DJ F.lixi lägt schon ab 21:00 Techno/dub auf, dann folgen live Auftritte von YANSN (Hiphop), Konta (Hiphop, Dub & Cumbia), Venant und Kef (Djembé-Performance) und dann legen die DJ*s Fetesh (oneworldmusic) und Marte (Technohaus) für uns bis zum frühen Morgen auf.

[Soliparty] Krachtigall <3 Friedel54 @ Rauchhaus | 01.04. | 21 Uhr

Flyer_vorne    FRIEDEL UTZ KRACHTIGALL UTZ RAUCHHAUS UTZ
Krachtigall Solitechnoparty für die Friedel54
Ab 21 Uhr geht’s los mit Input von
Friedel54 und HändeWegVomWedding
über aktuelle Häuserkämpfe.

Aufm Dancefloor zwitschern die KrachtigallAllstars:
H3lmet (Friedel für Friedel, Kr8i)
Forster.Ctrl (Image.Ctrl, Kr8i)
KOMAndo Beretto (R19, Kr8i)

Im Untergrund (Kokskeller) gibt’s :
SoliSiebdrucken (bring your own clothes)
und danach MonsterKaraoke.
Außerdem lecker Essen und fancy Drinks!

Was gehtn? Friedel bleibt! M99 bleibt! Rigaer94 bleibt! KöpiWagenplatz bleibt!
Ach, wir bleiben ALLE – sonst gibts Krawalle!!
Auf unserer Party ist kein Platz für Sexismus, Rassismus und andere Kackvögel!

[Pressemitteilung] Friedelstraße 54 besucht Eigentümer in Wien

Pressemitteilung: Friedelstraße 54 besucht Eigentümer in Wien

/++ Kiezladen Friedel54 wehrt sich gegen Kündigung ++ Hausgemeinschaft akzepiert das Schwei­gen der Eigentümer nicht ++ Busfahrt von Berlin nach Wien ++ Deomonstation vor dem Sitz des Immobiliengiganten im Zentrum Wiens ++ Transnationale Vernetzung gegen Verdrängung ++/

Aktive des Kiezladens in der Friedelstraße 54 organisieren Mitte März eine Busfahrt zum Hauptsitz der Citec Immobiliengruppe, in die österreichische Hauptstadt Wien. Gemeinsam mit NutzerInnen des Ladens, BewohnerInnen des Hauses und AktivistInnen verschiedener, stadtpolitischer Gruppen und Initiativen aus Berlin und Wien, sollen die Eigentümer vor Ort mit dem Protest gegen die Kün­digung, des Kiezladens zum 30. April diesen Jahres, konfrontiert werden. Daneben soll die Reise genutzt werden, um sich mit lokalen Initiativen und Projekten zu vernetzen und gemeinsam trans­nationale Perspektiven zum Widerstand gegen Verdrängung und Ausgrenzung, speziell in urbanen Metropolen, zu entwickeln.

Seit fast zwei Jahren streiten sich die BewohnerInnen des Hauses mit den Anwälten der “Citec Immo Invest GmbH” vor Gericht um die geplante Sanierung und die darauffolgenden Mieterhöhun­gen. Die Angst vor Verdrängung ließ die Hausgemeinschaft zusammenschweißen. Sie gründeten Anfang diesen Jahres einen Verein, der die MieterInnen des Hauses vertritt. Bis zu 200% wird die Miete für die BewohnerInnen steigen, sollte die Sanierung gelingen. Für viele würde das bedeuten, dass sie ausziehen müssen. Von Anfang an forderten die MieterInnen Kommunikationsbereitschaft von den Eingentümern. Die in Wien ansässige Firma sieht dazu keinen Anlass.

„Wenn sie sich nicht bewegen, müssen wir das eben tun.“ fasst Matthias Sander, ein Sprecher des Kiezladen-Kollektivs die Intention zur mobilen Protestaktion zusammen. Und ergänzt im An­schluss: „Es geht uns natürlich um den direkten Protest an dem Ort, wo Entscheidungen getroffen werden, die so massive Auswirkungen auf unseren Lebensalltag haben. Ein Ziel dabei ist es, den EntscheidungsträgerInnen deutlich zu machen, dass ihr Tagesgeschäft verheerende Auswirkungen auf einen elementaren Teil des Lebens realer Menschen hat: den eigenen Wohn-und Lebensraum.“
Um 11:00 Uhr am 19. März wollen die AktivistInnen im Herzen Wiens gegen die drohende Ver­drängung protestieren. Die Route führt auch am Sitz des Eigentümers vorbei.

Bei der Reise geht es aber nicht nur um symbolischen Protest, betont Sander. „Die Citec ist natür­lich nicht die einzige Immobilienfirma, die durch unnötige Modernisierungen verdrängt. Das Pro­blem ist ja viel grundsätzlicher: das Recht auf Wohn- und Lebensraum fällt weit hinter dem auf Ei­gentum zurück. MieterInnen werden so zum Spielball von Spekulationen. Das ist nicht erst seit ges­tern so und verschwindet ja nicht nur dadurch, dass unsere Kündigung zurückgenommen wird. “ Deshalb ist ein wichtiger Bestandteil der Reise der Austausch mit lokalen Initiativen und Projekten. „Wir sehen unsere Situation ganz klar im Kontext der Frage: Wem gehört die Stadt? Oder grund­sätzlicher: Wer soll darüber entscheiden, wo und wie wir wohnen und leben? Und das lösen wir nicht alleine in Berlin. Deswegen werden wir uns mit lokalen Gruppen und Initiativen vernetzen.

Pressesprecher: Matthias Sander
Telefon: 0176 91281251
E-Mail: kiezladenf54bleibt@riseup.net


Kiezladen Friedel54
Soziales Zentrum in Nord-Neukölln

Blog: https://friedel54.noblogs.org
Twitter: @kiezladen_f54
Facebook: Kiezladen Friedel54

[Termin ] Abend der offenen Kiezgesellschaft | 02.03. | 18:00

Kiezgesellschaft Flyer 1 Dina 3 Kopie

Barcafe ES
Pflügertraße 52
Mittwoch, 2. März 2016
ab 18 Uhr

Warum ein Abend der offenen Kiezgesellschaft?

Wir nehmen die Verdrängung aus unseren Kiezen nicht länger hin, und organisieren uns in der Kiezversammlung. Ihr Kernstück ist das monatliche Plenum, auf dem wir uns besprechen und an vielfältigen Konzepten feilen, wie wir uns dagegen wehren können – selbstorganisiert und solidarisch. Aber letztendlich geht es um mehr. Denn wo die Politik in einem Stadtviertel nur Potential zur Aufwertung und die Investoren nur Kapital sehen, sehen wir eine Gesellschaft: wir wohnen hier, gehen hier zur Schule, gehen einkaufen, arbeiten und entspannen, treffen uns mit Freund_Innen, träumen, feiern und erleben gute und schlechte Tage.

Mit dem Abend der offenen Kiezgesellschaft wollen wir all den Gefühlen und Gedanken Raum geben, die auf dem Plenum meist nicht behandelt werden, aber doch Teil unseres Alltags in dieser Kiezgesellschaft sind. Wir wollen offen sein für all das, was uns und euch als Nachbar_Innen beschäftigt und berührt: für Spaß, für Leid, für Visionen aus dem Kopf und Stimmungen aus dem Bauch. Offenheit ist notwendig, damit Neues und Besseres entstehen kann. In dem Sinne: für eine offene Kiezgesellschaft.

Nach dem Gespräch per offenem Mikrofon folgt wechselndes Kulturprogramm. Wenn ihr Ideen habt oder selbst etwas präsentieren wollt, meldet euch unter kiezgesellschaft@kiezversammlung44.de. Auch eure Vorschläge, Meinungen und Kritik nehmen wir gerne entgegen!

Wir danken dem Barcafe ES (www.barcafe-es.de) für die freundliche Bereitstellung ihrer Räumlichkeiten und freuen uns, Teil ihres vielfältigen Veranstaltungsprogramms zu sein!

“Tag der offenen Friedel für Kinder” | 05.03. | 13-17 Uhr

050316_KinderTagderoffenenFriedel_A4_farbigLiebe Nachbar*innen, Freund*innen und Interessierte,

am 5. März findet bei uns der “Tag der offenen Friedel für Kinder” statt. Mitlerweile gibt es den Kiezladen schon seit 12 Jahren. Er ist nun ein Teenager, seine Besucher*innen und Kollektivistas meistens noch älter. Die Friedel ist aber auch ein Raum, der offen für kleine und große, neugierige, wissensbegierige, kreative oder einfach nur hungrige Kinder ist. Deshalb laden wir speziell diese (und ihren Anhang) ein an diesem Samstag bei uns vorbeizukommen.

 

Neben leckeren Getränken, Kuchen und vielen anderen Leckereien gibt es zwischen 13:00 – 17:00 Uhr:

  • Siebdruck selbermachen
    Bringt eigene Klamotten wie T-Shirts, Pullis oder einfach Stoff mit und bedruckt diese mit schönen und lustigen Motiven. Ihr lernt dabei unsere Werkstatt, die netten Siebdrucker*innen und ihr Hobby kennen.
  • Bücherecke vom Vielfalter
    Bilderbücher für eine Pädagogik der Vielfalt liegen bereit zum Stöbern. Nicht nur was für kleine Kinder, auch die Großen können hier entdecken.
  • Kinderkino (Katze mit Hut von der Augsburger Puppenkiste)
    Die Katze mit Hut entdeckt ein altes, leerstehendes, aber voll möbliertes Haus. Es gefällt ihr so gut, dass sie sich kurzerhand entschließt einzuziehen. Bald nach dem Einzug gerät sie mit dem Besitzer des Hauses aneinander, dem reichen, zu poltrigem Auftreten neigenden Brauereibesitzer Egon Maulwisch, der in diesem Haus eine unglückliche Kindheit verbracht hat. Zuerst will er die Katze hinauswerfen, doch ehe er sich versieht, hat sie ihn mit ihrer besonderen Art gewonnen, und der Mietvertrag ist gemacht…
  • Kinderschminke
    Ihr könnt euch selbst schminken, eure Freund*innen oder wir schminken euch. Auf jeden Fall seht ihr danach wie ein wilder Tiger, niedliche Mäuschen oder gesetzeslose Piraten aus.
  • Bastel- und Malecke
    Ob zum Ausmalen oder selber zeichnen: Hier gibt’s Stifte und Papier. Einfach drauf loslegen. Irgendetwas Schönes wird dabei rauskommen. Erst recht, wenn Ihr mit Zauberknete modelliert.

Wir freuen uns auf Euch!

Euer Kiezladen Friedel 54 – Kollekiv

PS: Am 6.3. wird’s einen Tag der offenen Friedel für Alle geben. Mit einer Vielzahl an Workshops aber auch leckerem Essen und alkoholischen Getränken.

[Konferenz] “Social Center selber machen!” | 05.03. | 12-19 Uhr | Gneisenaustr. 2a, Schule für Erwachsenenbildung

flyer_vorne_ausschnittWir wollen in Berlin einen Ort der Begegnung schaffen, einen Raum, der von Geflüchteten und Supporter_innen selbstverwaltet und mit Leben gefüllt wird: ein Social Center for all (SC4A). Im vergangenen Jahr gab es in verschiedenen Städten Versuche, Räume zu besetzen, um ein soziales Zentrum zu eröffnen.  Was in Lübeck und Göttingen bereits geklappt hat, soll auch in Berlin keine Zukunftsmusik bleiben. Was ist dafür notwendig? Dazu braucht es neue Ideen und Eure Beteiligung.

Was wollen wir am 05. März erreichen?

Wir wollen mit Euch Ideen und Konzepte erarbeiten, wie ein solcher Raum jenseits staatlicher Regulierung in Berlin aussehen kann. In fünf Arbeitsgruppen könnt Ihr Eure Vorschläge einbringen, damit wir sie gemeinsam umsetzen können. Die Pausen und das gemeinsame Essen bieten Raum zum Kennenlernen und zum Austausch. Im Abschlussplenum wollen wir die Ergebnisse festhalten: Was sind unsere nächsten Schritte für ein SC4A? Was können die Anwesenden dazu beitragen? Und: Wo wirst Du an dem Tag sein, an dem das soziale Zentrum eröffnet?

Zeitplan des Tages

12 – 13:30 Uhr Eröffnung
14 – 16:00 Arbeitsgruppen zu den Themen:

Unterbringung: Bündniss gegen Lager
Bildung: FAU Bildungssektion, Freie Schule,
Multitude e.V.
Beratung: Initiative Rechtsberatung am LAGeSo
Partizipation & Organisation: Zwangsräumung verhindern, Corasol,  Stadt von Unten
Bedarf: Moabit Hilft , MOVE_projekt

17 – 19:00 Uhr Gemeinsamer Abschluss

 

PDF: Flyer PNG: Vorderseite/Rückseite