Unterstützer*innen des Kiezladens

In letzter Zeit haben wir immer mehr Mails von verschiedenen Gruppen, Projekten, Hausgemeinschaften und Initiativen aus Berlin und darüber hinaus bekommen, die sich mit der Friedel54 solidarisch erklären.
Das gibt uns Mut und zeigt uns, dass wir nicht alleine stehen und dass der Kiezladen vielen Menschen am Herzen liegt.
Falls ihr die Friedel auch unterstützen und auf die Liste wollt, schickt doch einfach eine Mail an: friedel_unterstuetzerinnen@posteo.de

Hier die bisherigen Unterstützer*innen:

AStA TU Berlin (Allgemeiner Studierendenausschuss TU Berlin)
Allmende e.V.
Anarchistische Gruppe Neukölln
Anwohner_innen der Rigaer Straße
Anarchosyndikalistische Jugend Berlin
Autonome Antifa Berlin [a2b]
B-Lage
BAIZ (Kultur- und Schankwirtschaft)
BASTA! (Erwerbsloseninitiative Berlin Wedding)
Berliner Mietergemeinschaft, Bezirksgruppe Friedrichshain
Bizim Kiez
Bündnis für bezahlbare Mieten Neukölln
Corasol
Drugstore (selbstverwaltetes Jugendzentrum)
FAU Berlin
FoodCoop Schinke 09
glokal e.V., Berlin (machtkritische Bildungsarbeit und Beratung)
Hände weg von Wedding
Ida Nowhere (Vereinsraum, Kollektiv)
Interventionistische Linke Berlin (IL)
k-fetisch (Café-Kollektiv)
Kanal (Radikal Queer Wagenplatz)
Karla Pappel (Stadtteilinitiative gegen Mieterhöhung und Verdrängung, Treptow/Neukölln)
Kellerkinder und Himmelsstürmer_innen im Schokoladen e.V.
Kiezforum Rixdorf
Kollektives Zentrum (KoZe) Hamburg
Köpi-Wagenplatz
Kritische Jurist_innen
Laika (Kultur, Kiez, Kneipe)
Lunte (Neuköllner Stadtteil- und Infoladen)
M99 (revolutionärer Gemischtwarenladen) – Facebook
Mensch Meier (KunstKulturPartyPolitik)
Meuterei (Gewerbekollektivprojekt, Kneipe)
Mieter_innenprotest Koloniestraße
Museum des Kapitalismus
Musik Braucht Freiräume Berlin (Aktionsinitiative und Zusammenschluss
von Kulturschaffenden)
NewYorck im Bethanien (Raum emanzipatorischer Projekte)
No Border Camp Berlin Reloaded
pappsatt (Künstler_innen- und Medienkollektiv)
Potse (Autonomes Jugendzentrum)
Projekt- und Wagenplatz KTS13
Projektraum H48
Radio Revolt (Radiokollektiv aus Griechenland)
Reclaim Your City (Plattform für Protestkommunikation und künstlerische
Intervention)
Referat für Antifaschismus und Internationalismus Freie Universtität
Berlin (FU)
Schmargendorfer Mieterprotest
Schule für Erwachsenenbildung e.V. (SFE)
Social Center 4 All
UBI KliZ / Mieterladen (Unabhängige BürgerInitiative Kommunikatives Leben in Zusammenarbeit e.V.)
Umbruch Bildarchiv
Weisekiez-Initiative
Bündnis “Zwangsräumungen verhindern”
Vegan.Café.Kollektiv
Verein zum Erhalt der Brunnenstraße 6/7 (VEB6/7)
Vetomat (Vereinsraum für unkommerzielle Kunst und Kultur) und seine Kollektive
Wir Bleiben Alle (Gemeinsam gegen Sozialabbau, Verdrängung und den Ausverkauf der Stadt)
Zwischenraum e.V.

 

Hausgemeinschaften:

Admiralstraße 18/19 (Bizim Admiralstraße)
Burgemeister Straße 17
Friedelstraße 54
Groninger Straße 50
Kopenhagener Straße 46
Kreutziger Straße 19
Malmöer Straße 29
Mariendorfer Straße 74
Liebigstraße 34
Reichenberger Straße 63a
Reichenberger Straße 114
Richardplatz 8
Rigaer Straße 94
Schraderstraße 16

[Termin ] Abend der offenen Kiezgesellschaft | 02.03. | 18:00

Kiezgesellschaft Flyer 1 Dina 3 Kopie

Barcafe ES
Pflügertraße 52
Mittwoch, 2. März 2016
ab 18 Uhr

Warum ein Abend der offenen Kiezgesellschaft?

Wir nehmen die Verdrängung aus unseren Kiezen nicht länger hin, und organisieren uns in der Kiezversammlung. Ihr Kernstück ist das monatliche Plenum, auf dem wir uns besprechen und an vielfältigen Konzepten feilen, wie wir uns dagegen wehren können – selbstorganisiert und solidarisch. Aber letztendlich geht es um mehr. Denn wo die Politik in einem Stadtviertel nur Potential zur Aufwertung und die Investoren nur Kapital sehen, sehen wir eine Gesellschaft: wir wohnen hier, gehen hier zur Schule, gehen einkaufen, arbeiten und entspannen, treffen uns mit Freund_Innen, träumen, feiern und erleben gute und schlechte Tage.

Mit dem Abend der offenen Kiezgesellschaft wollen wir all den Gefühlen und Gedanken Raum geben, die auf dem Plenum meist nicht behandelt werden, aber doch Teil unseres Alltags in dieser Kiezgesellschaft sind. Wir wollen offen sein für all das, was uns und euch als Nachbar_Innen beschäftigt und berührt: für Spaß, für Leid, für Visionen aus dem Kopf und Stimmungen aus dem Bauch. Offenheit ist notwendig, damit Neues und Besseres entstehen kann. In dem Sinne: für eine offene Kiezgesellschaft.

Nach dem Gespräch per offenem Mikrofon folgt wechselndes Kulturprogramm. Wenn ihr Ideen habt oder selbst etwas präsentieren wollt, meldet euch unter kiezgesellschaft@kiezversammlung44.de. Auch eure Vorschläge, Meinungen und Kritik nehmen wir gerne entgegen!

Wir danken dem Barcafe ES (www.barcafe-es.de) für die freundliche Bereitstellung ihrer Räumlichkeiten und freuen uns, Teil ihres vielfältigen Veranstaltungsprogramms zu sein!

Friedel54 kämpft – Kiezladen bleibt!

Aktualisierte Version des allgemeinen Kündigungsflyers und Versionen zum selbst ausdrucken

Kiezdemo_A6_sw_frontWir haben eine neue Version unseres allgemeinen Flyers zur Kündigung veröffentlicht. Wie immer gilt: Wir freuen uns über tatkräftige Unterstützung beim Verteilen und Plakatieren. In Druckform könnt ihr euch das Teil bei uns im Laden schnappen. Falls ihr Möglichkeiten / Lust habt, selbst ein paar Exemplare auszudrucken, findet ihr hier auch entsprechende Vorlagen.

(How to) support your local Kiezladen

Infoflyer über Möglichkeiten uns zu unterstützen veröffentlicht

Vor einer Weile haben wir auf der “Solidarität” Unterseite eine Liste veröffentlicht, mit vielerlei Möglichkeiten wie ihr uns konkret unterstützen könnt. Die Liste gibt’s jetzt auch in schick als gelayouteten Flyer. Entweder ihr druckt selbst ein paar Exemplare, oder ihr holt euch welche bei uns im Laden ab.

(How to) support your local Kiezladen – Flyer A5 (PDF,  1,2mb)

[Demo] 06. Februar: Rebellische Nachbarn – Solidarische Kieze – Die Stadt von Unten

Kiezdemo_6Hinaus zum 6. Februar! Kiezdemo von und für:

Rebellische Nachbarn – Solidarische Kieze – Die Stadt von Unten

Am 06. Februar wollen wir gemeinsam mit Anwohner*innen aus den friedrichshainer Nord- und Südkiezen, solidarischen Bewohner*innen anderer Kieze und vielen (stadt-)politischen Gruppen und Initiativen, durch Friedrichshain und insbesondere das Gefahrengebiet, rund um die Rigaer Straße demonstrieren. Gemeinsam gegen die neoliberale Stadt und all ihre Auswüchse: Aufwertung und Verdrängung, Ausgrenzung geflüchteter und stigmatisierter Menschen und Gefahrengebiete und die immer größere Kontrolle und Überwachung im öffentlichen Raum. Und gemeinsam für eine solidarische Stadt von Unten, in der allein wir entscheiden können, wo und wie wir leben wollen. Continue reading [Demo] 06. Februar: Rebellische Nachbarn – Solidarische Kieze – Die Stadt von Unten

[Demo] Gegen die Errichtung eines Massenlagers auf dem Tempelhofer Feld | 23.01. | 14 Uhr | Platz der Luftbrücke

Am Samstag, den *23. Januar 2016*, wollen wir gegen den Ausbau der Lager im 
Flughafen Tempelhof, die Abschaffung des demokratisch beschlossenen 
Tempelhofer-Gesetzes, den Profit mit Geflüchteten, die katastrophalen 
Lebensbedingungen und vor allem gegen die Unterbringung von Menschen in Lagern 
an sich demonstrieren! Auftakt ist um 14 Uhr am Platz der Luftbrücke, von 
dort werden wir aufs Tempelhofer-Feld laufen, um den Menschen in den Lagern 
unsere Solidarität zu bekunden.
*Keine Instrumentalisierung von Geflüchteten zum Zwecke der Gentrifizierung!*
Der Senat plant derzeit das in einem Volksentscheid beschlossene Tempelhofer 
Feld Gesetz zu kippen. Es ist eines der ganz wenigen demokratisch beschlossenen 
Gesetze, der neoliberalen Regierung war es von Anfang an ein Dorn im Auge. 
Ausgerechnet die Geflüchteten werden nun durch die Politik zum Zwecke der 
Gentrifizierung instrumentalisiert. Auf dem Feld sollen Traglufthallen 
aufgestellt werden, insgesamt sollen bald um 8 000 Menschen auf dem 
Flughafengelände leben. Doch gerät das Gesetz erst einmal ins Wanken, wird auch 
der Bau von Luxuswohnungen und anderen gewinnbringenden Immobilien vorbereitet.
Keine Unterbringung in Lagern!
Über 2 200 Menschen leben in den Hangars des ehemaligen Flughafens. Die 
Lebensbedingungen dort sind katastrophal. Der Flüchtlingsrat hat die Zustände in 
einer umfassenden Stellungnahme angeprangert. Bis vor kurzem gab es dort keine 
Duschen, die hygienischen Bedingungen und die medizinische Versorgung sind sehr 
schlecht und mit 2 m² kommt den Bewohner_innen nicht einmal der vorgesehene 
Mindestraum von 6 m² zu. Die Unterbringung in Massenlagern ist auf Dauer keine 
Lösung. Vorgeblich dient diese „Notunterkunft“ der kurzfristigen Unterbringung 
von Geflüchteten. Viele Menschen verharren dort jedoch seit der Eröffnung im 
Oktober letzten Jahres und haben keinerlei Aussicht auf eine bessere Unterbringung.
*Kein Profit mit Geflüchteten!*
Betrieben werden die Lager im ehemaligen Flughafen von der Tamaja GmbH, der 
Geschäftsführer ist Michael Elias. Das heißt, dass die Bewohner_innen vom Willen 
eines privaten Unternehmers abhängig sind. Die Bewohner_innen der Unterkunft 
berichten von der Willkür seitens der Lagerleitung und der privaten 
Sicherheitsdienste, der sie tagtäglich ausgesetzt sind. Kranke werden oft nicht 
behandelt. Häufig kommt es zu gewalttätigen Übergriffen. Es gibt willkürliche 
Bevorzugungen durch das Personal. Mehrfach wurden Bewohner_innen einfach vor die 
Türe gesetzt. Unser Anliegen ist es jedoch nicht alleine Korruption und die 
schlechten Zustände in den Lagern anzuprangern, das Problem liegt im System. 
Solange einer_m Unternehmer_in die Möglichkeit gegeben wird, über andere zu 
herrschen und gleichzeitig seine_ihre privaten Gewinninteressen zu verfolgen, 
wird sie_er das auch ausnutzen.
Wer Krieg treibt, gibt keine Almosen!
Der Anspruch auf eine Wohnung darf nicht von Herkunft, Aussehen, Geschlecht, 
Sexualität oder Einkommen abhängig gemacht werden. Wohnraum muss für alle da 
sein! Während Deutschland als selbstlose, wohltätige Nation dargestellt wird, 
die sich für die Geflüchteten aufopfert, wird alles getan, die Grenzen dicht zu 
machen. Doch sind die Geflüchteten diesem Staat, der von der Ausbeutung ihrer 
Länder lebt, nichts schuldig. Zudem ist die Bundesregierung Deutschland, in 
deren Obhut die Geflüchteten sich begeben mussten, für Krieg und Vertreibung 
mitverantwortlich. Syrien, Irak, Jemen, Afghanistan, Palästina, Libyen, 
Kurdistan, Azawad – überall morden deutsche Soldat_innen, deutsche Waffen und 
deutsches Geld mit.
*Solidarität statt Charity!*
  Die Tamaja GmbH profitiert zudem von freiwilligen Helfer_innen. Wer in den 
Hangars mit anpacken möchte, darf allerdings keinerlei Kritik äußern. Die 
Organisation „Tempelhof hilft“, die die freiwillige Hilfe in den Hangars 
koordiniert, schließt Menschen aus, die zugleich die Ursachen für Flucht und die 
schlechten Lebensbedingungen in den Hangars angehen möchte. Dieser scheinbar 
freiwillige Zusammenschluss von Helfer_innen erfüllt die Wünsche der Tamaja GmbH 
bedingungslos. Voraussetzung ist die Anerkennung des kapitalistischen Systems 
und des Lagerregimes, was auch der Aneignung der Helfer_innen durch den Staat 
entgegenkommt. Wir lehnen diese selbsternannte Helfer_innenführung ab und 
fordern stattdessen die Selbstorganisation der Geflüchteten!
http://weisekiezini.blogsport.de

F54 <3 R94

1-format35 Großaufgebot der Polizei stürmt das Wohnprojekt Rigaer94 in Friedrichshain

Hubschrauber, Blaulicht, Tatütata – die Berliner Polizei ist da. Fassen wir zusammen: Um die Mittagszeit wird laut Aussage der Polizei Berlin ein Kontaktbereichsbeamter bei einer Auseinandersetzung mit wütenden Anwohner*innen in der #Rigaerstraße in Friedrichshain leicht verletzt. Neben der Tatsache, dass bei der Polizei “leichte” Verletzungen auch mal gerne ein aufgeschürftes Knie oder ein verstauchter Finger bedeuten, bleibt die Frage, warum dieser Beamte alleine durch ein Gefahrengebiet läuft und Falschparker aufschreibt. So oder so, der Anlass kam gelegen.

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