kostenlose anwaltliche Strafrechtsberatung – 10. Juni – 17.00-18.30

Die monatliche kostenlose anwaltliche Strafrechtsberatung der Friedel54
im Exil findet jetzt wieder statt.

Bitte meldet euch vorher telefonisch an unter der Nummer: 015256378063

Ihr bekommt dann einen Termin am Mittwoch, 10. Juni, zwischen 17-18.30 Uhr in der Karl-Marx-Str. 71 (Eingang Fuldastr. 61).

Beratung warum?

Sprühen, Kiffen, Freifahren, den Supermarkt enteignen, auf Demos gehen,
rassistischen Cops begegnen, besetzen, Nazis blockieren oder angreifen.
Es gibt viele Gründe mit dem Strafrecht in Konflikt zu geraten. Wer sich
nicht kümmert oder sich rechtliche Beratung nicht leisten kann, kann mit
etwas Pech auch im Knast landen. Die meisten Insassen der Berliner
Knäste sind soziale Gefangene, sie sitzen Ersatzfreiheitsstrafen ab,
weil sie niedrige Strafen nicht bezahlen oder sich keinen guten
Rechtsbeistand leisten konnten. Wir nennen das Klassenjustiz.
Deshalb wollen wir eine einfach zugängliche und nicht vorverurteilende
anwaltliche Beratung sicherstellen.
Ab sofort findet eine monatliche, kostenlose Strafrechtsberatung durch
zugelassene Anwält*innen statt.

Die Beratung ist kostenlos, eine Anmeldung ist nicht notwendig.
Sprachen sind deutsch und englisch. Andere Sprachen können angefragt
werden unter f54 [ät] riseup.net

Wir versuchen die Srechstunde wieder monatlich anzubieten.

Vor und nach der Beratung gilt:
Keine Aussage bei den Cops!
Nichts unterschreiben!

kostenlose telefonische Strafrechtsberatung – 13. Mai – 17.00-18.30

Die monatliche kostenlose anwaltliche Strafrechtsberatung der Friedel54
im Exil findet jetzt wieder statt – aber telefonisch.

Diesen Mittwoch, 13. Mai, zwischen 17-18.30 Uhr erreicht ihr eine
solidarische Anwältin unter der Nummer:

016099568191

Sprühen, Kiffen, Freifahren, den Supermarkt enteignen, auf Demos gehen,
rassistischen Cops begegnen, besetzen, Nazis blockieren oder angreifen.
Es gibt viele Gründe mit dem Strafrecht in Konflikt zu geraten. Wer sich
nicht kümmert oder sich rechtliche Beratung nicht leisten kann, kann mit
etwas Pech auch im Knast landen. Die meisten Insassen der Berliner
Knäste sind soziale Gefangene, sie sitzen Ersatzfreiheitsstrafen ab,
weil sie niedrige Strafen nicht bezahlen oder sich keinen guten
Rechtsbeistand leisten konnten. Wir nennen das Klassenjustiz.
Deshalb wollen wir eine einfach zugängliche und nicht vorverurteilende
anwaltliche Beratung sicherstellen.
Ab sofort findet eine monatliche, kostenlose Strafrechtsberatung durch
zugelassene Anwält*innen statt.

Die Beratung ist kostenlos, eine Anmeldung ist nicht notwendig.
Sprachen sind deutsch und englisch. Andere Sprachen können angefragt
werden unter f54 [ät] riseup.net

Wir versuchen die Srechstunde wieder monatlich anzubieten.

Vor und nach der Beratung gilt:
Keine Aussage bei den Cops!
Nichts unterschreiben!

Friedel54 im Exil – Monatsprogramm März 2020

Hallo und willkommen im März!

Dieser Monat wird (hoffentlich) geprägt von den feministischen Demos zum 08. März. Dieses Jahr wird unter anderem gegen Gewalt gegen Frauen*, gegen patriachale Strukturen und für sexuelle Selbstbestimmung protestiert. gleichzeitig gehen solidarische Grüße an die Revolution in Rojava und die feministischen Bewegungen in Argentinien, Nigeria und in aller Welt.
Ab 14 Uhr zieht die Demo “08. März Frauen*kampftag” vom Leopoldplatz zum Alexanderplatz.
Ab 15 Uhr ruft die Alliance of internationalist feminists zur Demo “It’s not a party – It’s a fight” an der Warschauer Brücke auf (ohne Cis Männer).

100 Jahre Kapp-Putsch – 100 Jahre Generalstreik
Am 13. März 1920 putschten rechtsradikale Militärs, Freikorps und monarchistische Eliten gegen die Weimarer Republik. Ein entschlossener Generalstreik und die z.T. bewaffnete Arbeiterschaft schlugen den Putsch nach drei Tagen nieder. Das Bündnis 1918unvollendet.org erinnert in einer Veranstaltungsreihe daran und zeigt wie antifaschistischer Widerstand aussehen kann.

Transpi bleibt! Wir bleiben alle!
Der Urteil vor dem Landgericht in Berlin wurde gesprochen: Der Mieter in der Friedel54 muss sein Tramnsparent mit der Aufschrift “Wir bleiben alle! Soziale und widerständige Orte schaffen und erhalten” abhängen. In einem Vergleichversuch hatte zuvor die Eigentümerfirma Pinehill Sarl selbst Grundgesetzartikel abgelehnt. Das Transparent wird nun auf Tour durch den Kiez gehen…

28.03.2020 – Housing Action Day
Und damit sind wir schon beim Thema würdevolles Wohnen und #Mietenwahnsinn. Am 28.03. findet der Housing Action Day statt. Europaweit finden Demos und Aktionen statt. In Berlin startet eine Demo um 13 Uhr am Potsdamer Platz. Vom 20.-28.3. wurde außerdem zu dezentralen Aktionstagen aufgerufen. Da wird sicher auch eine Menge in Neukölln passieren. Haltet eure Augen offen oder noch besser: beteiligt euch selbst. Verteilt Flyer in eurem Haus, hängt das Plakat in euer Fenster, stellt Stühle auf die Straße, grillt im Hinterhof, …
Alle Inis können außerdem zu den Vorbereitungstrffen kommen – dienstags 19 Uhr im Kiezanker, Cuvrystr. 13/14 in Kreuzberg). Und ihr könnt euch auf der Webseite mietenwahnsinn.info als Unterstützer*in eintragen. Es soll wohl auch gut sein auf irgendwelche like-buttons zu klicken, falls ihr in dieser Parallelwelt unterwegs seid.

Veranstaltungen in diesem Monat beschäftigen sich mit dem Aufstand in Chile (01.03. – 17.30 Uhr – B53/55) und mit der Situation von Gefangenen: Was hat Knast mit Armut, Wohnungslosigkeit, Rassismus und Kapitalismus zu tun? (11.03. – 19 Uhr – Ida Nowhere).

In unserem Monatsprogramm gibt es wieder eine Vielzahl an kostenlosen
Beratungen und Orten zum Selbstlernen:

– Infosecurity-Workshop zur digitalen Selbstverteidigung
(jeden Montag – 19 bis 22 Uhr – Hearts’ Fear, Wildenbruchstr. 24)
– Strafrechtsberatung
(2. Mi im Monat – 17 bis 18.30 Uhr – Ida Nowhere, Donaustr. 79)
– Miet- und Sozialberatung
(2.+ 4. So im Monat – 15.30 bis 17 Uhr – Meuterei, Reichenbergerstr. 58)

Machen wir die Welt widiwidiwie sie uns gefällt!
Einen aktiven März wünscht die Friedel54 im Exil!

Info-Abend zu Wohnungslosigkeit, Strafrechtsberatung und Essen | Mi. 08.01.2020 @ Ida Nowhere, Donaustr. 79

Deine LieblingsVoKü und das Friedel54-Kollektiv laden ein:

Mittwoch | 08.01.2020 | @ Ida Nowhere, Donaustr. 79
17 Uhr kostenlose Strafrechtsberatung
19 Uhr veganes Essen gegen Spende
19.45 Uhr Info-Abend mit dem Wohungslosenparlament:

Wohnungslosigkeit und Obdachlosigkeit haben in Berlin in den letzten Jahren spürbar zugenommen. Zivilgesellschaft, Soziale Träger und Senatskreise thematisieren das vermehrt, kommen aber über die Geste der Hilfe für Bedürftige nicht hinaus. Eine Selbstermächtigung der Betroffenen ist selten das Ziel. Eine Auseinandersetzung mit den Ursachen der Wohnkrise – mit der Warenform des Wohnens – findet sowieso nicht statt und ist von diesen Akteuren auch nicht zu erwarten.
Wir wollen von Aktivist*innen des Wohnungslosenparlaments ihre Sicht auf die Dinge erfahren und diskutieren: Wie können wir das Menschenrecht auf Wohnen gegen kapitalistische Interessen durchsetzen?
Am 29.01. zum 30.01. findet in Berlin eine Obdachlosenzählung statt um das staatliche Hilfssystem zu verbessern. In der gleichen Nacht werden vom Wohnungslosenparlament ab 14 Uhr Kundgebungen vor dem Reichstag und dem Roten Rathaus organisiert um statt dieser Elendsverwaltung ein einklagbares Recht auf Wohnen zu fordern.

13.11., 19.00 Uhr | Essen & Info – 9 Mio. Streikende! Der Generalstreik vom 12.11.1948| @ Ida Nowhere, Donaustr. 79, Neukölln

Deine LieblingsVoKü lädt ein zum

Info-Abend zum Generalstreik vom 12.11.1948

Am 12. November 1948 streikten in der Bizone (brit.+amer. Sektor) insgesamt 9 von 11,7 Mio. Beschäftigten gegen die Marktwirtschaft, gegen Preiserhöhungen und für Wirtschaftsdemokratie, Sozialisierungen und die Wiedereinführung der Preiskontrollen. Es war der letzte Generalstreik in West-Deutschland und ist heute weitgehend vergessen. Ihm verdanken wir, dass die deutsche Marktwirtschaft nicht “frei”, sondern “sozial” wurde.

Mittwoch | 13.11.2019 | @ Ida Nowhere, Donaustr. 79
17 Uhr Strafrechtsberatung
19 Uhr Essen gegen Spende
19.45 Uhr Vortrag & Diskussion mit Historiker Uwe Fuhrmann

zum Weiterlesen:
Uwe Fuhrmann (2017): Die Entstehung der „Sozialen Marktwirtschaft“ 1948/49
Jörg Roesler (07.11.2003, Der Freitag):
Ein Generalstreik, der keiner sein durfte
Nelli Tügel (10.11.2018, ND):
Generalstreik 1948: Der Mythos der Bundesrepublik

Monatsprogramm Oktober 2019

Hallo zusammen,

wir hoffen ihr seid gut durch den Klimastreik, Fundi-Blockaden, Tu-Mal-Wat-Tage, den Corasol-Geburtstag und sonstigen Aktivitäten gekommen. Auch im Oktober wird uns gewiss nicht langweilig. Wir haben wieder Prozesstermine vor uns. Dazu gibts wieder viele Beratungen, Workshops, Küfas, Infoveranstaltungen.

**Beratungen und Workshops**

*Infosec-Workshop (en, de)*
Jeden Montag | 19-22 Uhr
Workshops, Beratung und Anleitung zur digitalen Selbstverteidigung für
laptops, Smartphone und grundsätzlichem Umgang mit eigenen Daten und
Sicherheit. Tutorials und Kontakt: https://resist.berlin/
@ Hearts’ Fear – Wildenbruchstr. 24

*Kiezversammlung 44*
So.06.10. | 12-15 Uhr
Selbstorganisierte Nachbarschaftsversammlung
www.kiezversammlung44.de/
@ Manege, Rütlistr. 1-3

*Strafrechtsberatung*
Mi.09.10. | 17-18.30 Uhr
Sprühen, umsonstfahren, kiffen, Stress auf Demo?
Da hilft kostenlose, anwaltliche Beratung
@ Ida Nowhere – Donaustraße 79

*Mietrechts- und Sozialberatung*
So.13.10.| 15.30-17 Uhr & So.27.10.| 15.30-17 Uhr
kostenlos und solidarisch
@ Meuterei – Reichenberger Str. 58

**Siebdruck:

Das Friedel54-Siebdruckkollektiv druckt weiterhin eure Motive. Anfragen
an f54siebdruck@riseup.net.

**Unsere Solidarität gegen ihre Repression**
– 1 Prozesstermin diesen Monat:
Fr.18.10. | 11.30 Uhr
Im Herbst 2018 wurde in der Skalitzerstraße 106 ein Raum besetzt. Die Cops griffen die angemeldete Kundgebung vor dem Haus an. Nun folgt die Märchenstunde vor Gericht und mehrere Menschen werden nach dem neuen Widerstandsparagraphen angeklagt. Es drohen mehrmonatige Haftstrafen.
@ Amtsgericht Tiergarten, Raum 572

Mehr Infos:
soligruppeskalitzer.noblogs.org
besetzen.noblogs.org/aktionen/herbst/skalitzer106

Thematisch passend möchten wir dringend die **Anti-Knast-Tage** empfehlen, die vom 23.-27.10.2019 im Mehringhof stattfinden.
antiknasttage.blackblogs.org

**Termine**

Do.03.10. | 13 Uhr
Demo “Richtig Deckeln, dann enteignen! Rote Karte für Spekulation”
Die Eigentümer laufen Sturm gegen harmlose sozialdemokratische Politik. Immo-Fuzzis, heult leiser! Die Häuser gehören uns!
@ Haus des Lehrers, Alexanderplatz

Mi.09.10. | 19 Uhr
Deine LieblingsVoKü
veganes Essen + Vortrag
zu militantem Feminismus im sog. “Argentinien”, mit Aktivist*innnen von dort | Food + Info about militant feminist action in so called “Argentina” with activist from there.
@ Ida Nowhere, Donaustr. 79

So.13.10. | 14-18 Uhr
Café Sabot
mit Kaffee, Kuchen, Diskussion, anarchistischer Propaganda und Literatur
@ Lunte, Weisestraße 53

Di.15.10. | 16-18 Uhr
Kundgebung im Andenken an den Toten an den
Grenzen Europas
@ Brandenburger Tor

Mi.16.10. | 6 Uhr
Zwangsräumung von Daniel verhindern!
http://berlin.zwangsraeumungverhindern.org/
@ Transvaalstr. 20 im Wedding

Fr.18.10. | 11.30 Uhr
Gerichtsbegleitung
Im Herbst 2018 wurde in der Skalitzerstraße 106 ein Raum besetzt. Die Cops griffen die angemeldete Kundgebung vor dem Haus an. Nun folgt die Märchenstunde vor Gericht und mehrere Menschen werden nach dem neuen Widerstandspara-graphen angeklagt. Es drohen mehrmonatige Haftstrafen.
@ Amtsgericht Tiergarten, Raum 572

Fr.18.10. | 20 Uhr
Kommunistischer Tresen
Es werden Kehlen befeuchten, die dann Lieder singen, die dann diskutieren.
@ Braunschweiger Straße 53/55

Di.22.10. | 19 Uhr
Corasol Tresen (http://corasol.blogsport.de/)
Vortrag über die LGBT*I Szene in Honduras und das Leben als geflüchtete Transperson. (Sp und De)
@ Zielona Góra, Grünberger Straße 73 (Fhain)

Di.29.10. | 12 Uhr
Räumungsprozess vom Syndikat
Kundgebungen ab 11 Uhr am Tegeler Weg/Osnabrücker Straße &
ab 17.30 Uhr Weisestraße / Herrfurthstraße
Mehr Infos: https://syndikatbleibt.noblogs.org/
@ Landgericht, Tegeler Weg 17-21

Liest sich einen so langen Post wirklich jemand durch? Wohl die wenigsten.
Aber es ist ein Versuch, dass das Monatsprogramm barrierefreier lesbar wird.

Wir sehen uns auf den Straßen und Plätzen und unter den Regenschirmen!
Friedel54 im Exil


Kontakt:
Blog: friedel54.noblogs.org
E-Mail: f54@riseup.net
(pgp-key & Fingerprint:
https://friedel54.noblogs.org/kontakt/)
Facebook: @Friedel54
Twitter: @kiezladen_f54

09.10., 19.00 Uhr | Essen & Info – Feminism in so-called Argentina | @ Ida Nowhere, Donaustr. 79, Neukölln

Mittwoch 09.Oktober, @ Ida Nowhere, Donaustr. 79, Neukölln
17-18.30 Uhr – kostenlose anwaltliche Strafrechtsberatung
19 Uhr – veganes Essen gegen Spende
19.30 Uhr – Programm: Feminismus im sog. Argentinien – Info und Diskussion über die aktuelle Bewegung und ihre Geschichte. In Englisch (deutsche Übersetzung angefragt). Die Dozent*innen lebten und arbeiten in “Argentinien”.

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Wednesday 09.October, @ Ida Nowhere, Donaustr. 79, Neukölln
17-18.30 hrs – free legal advice on criminal law
19 o’clock – vegan food for donation
19.30 – Feminism in so-called Argentina – Info and discussion about the current movement and its history. In English (German translation requested). The lecturers lived and worked in “Argentina”.

Monatsprogramm August 2019

Hallo zusammen,

und willkommen im August mit dem Friedel54 im Exil-Monatsprogramm.

Zu Beginn ein dringender Aufruf: Am 06.08. soll eine WG in der Dubliner Straße im Wedding zwangsrgeräumt werden. Kommt alle um das zu verhindern! Dienstag, 06. August, 6 Uhr früh in der Dubliner Straße 8.

Aufruf des Bündnis Zwangsräumung verhindern:
http://berlin.zwangsraeumungverhindern.org/2019/07/24/zwangsraeumung-stoppen-dienstag-6-8-6-00-uhr-berlin-wedding/
Unser Aufruf:
https://friedel54.noblogs.org/post/2019/07/29/solidaritat-mit-der-dubliner-8-zwangsraumung-am-06-08-verhindern/
43 Folgen “Verdrängt in Berlin”, die die komplette Entwicklung dieser besonders dreisten Zwangsräumung dokumentieren:
https://www.unverwertbar.org/kiez/mietenkaempfe/verdraengt-in-berlin/

In unserem Monatsprogramm gibt es wieder eine Vielzahl an kostenlosen Beratungen und Orten zum Selbstlernen:

– Infosecurity-Workshop zur digitalen Selbstverteidigung
(jeden Montag – 19 bis 22 Uhr – Hearts’ Fear, Wildenbruchstr. 24)
– Strafrechtsberatung
(2. Mi im Monat – 17 bis 18.30 Uhr – Ida Nowhere, Donaustr. 79)
– Miet- und Sozialberatung
(2.+ 4. So im Monat – 15.30 bis 17 Uhr – Meuterei, Reichenbergerstr. 58)

Die Gruppen Spörgelhof und FoodCoop Schinke09 beteiligen sich diesen Monat an der Wandelwoche Berlin/Brandenburg. Diese findet vom 17. bis zum 25. August statt und widmet sich der Solidarischen Ökonomie und der sozial-ökologischen Transformation. Sie findet bereits das 5. Jahr in Folge statt und zeigt Projekte die tatsächlich schon existieren und möchte diese einem breiteren Publikum vorstellen.
“Die Wandelwoche besteht aus Touren und Exkursionen – zu Fuß, mit dem Rad oder öffentlichen Verkehrsmitteln – also möglichst postfossil. Sie führt zu Betrieben und Projekten in der Region, die Ideen und Ansätze für ein gutes Leben für alle und ein anderes Wirtschaften ausprobieren und weitertragen, statt in der Rhetorik der Krise zu verharren. Mit dabei sind u.a. Wohngenossenschaften, Handwerkskollektive, solidarische Landwirtschaften, offene Werkstätten, Projekte von und mit Geflüchteten, Landkommunen, Kollektivbetriebe…”
Das komplette Programm findet sich unter bbb.wandelwoche.org.

Die LieblingsVoKü widmet sich diesen Monat wieder der Revolution im Sudan und dort besonders der Frauen*bewegung. Zu Gast als Dozentin ist Eiman Seifeldin, eine sudanesische Menschenrechtsaktivist*in.
Nach 30 Jahren wurde der Diktator al-Baschir gestürzt, aber noch ringen die neue Militärführung und die zivile Opposition, getragen aus
Gewerkschaftsverbänden und Basisbewegungen, um die Macht. Das “Autonome Blättchen” bemerkt dazu: “Eine soziale Revolution, die stark von Frauen
getragen wird, sollte von uns nicht ignoriert werden.” Das ist untertrieben – wir sollten uns kräftig mit ihr solidarisieren!
– Ida Nowhere (Donaustr. 79), 14.8. ab 19 Uhr.
https://en.wikipedia.org/wiki/2018%E2%80%9319_Sudanese_protests
https://www.sudaneseprofessionals.org/en/
https://www.youtube.com/watch?v=tCTncEn9yyk (Eiman Seifeldin: Sudan Past, Present and prospectives Military coups, Sudan Revolt)
Magdi El-Gizouli in analyse&kritik (Mai 2019): Wer ist die Opposition im Sudan? – https://www.akweb.de/ak_s/ak649/40.htm

Die letzten beiden Jahre war der August jeweils geprägt von Antifa-Mobilisierungen gegen den Hess-Marsch in Berlin. Derzeit scheint nichts angemeldet zu sein in Berlin. Aber bereits letztes Jahr arbeiteten Berliner Cops und Versammlungsbehörde gut mit Nazis zusammen und hielten die wirklich geplante Route der Nazis dicht. Also achtet auf Ankündigungen für den 17. August.
Aktuelle Infos gibt es auf: http://nsverherrlichungstoppen.blogsport.eu/

Wirklich stattfinden leider mehrere Gerichtstermine im Nachspiel einer #besetzen-Aktion in der Skalitzer Straße 106 im letzten Herbst. Angeklagt ist ein Genosse der außerhalb des Gebäudes stand. Er nahm an einer angemeldeten Kundgebung vor dem Haus statt, die von der Polizei angegriffen wurde, um an das Gebäude heranzukommen. Nun wird an ihm der neue Widerstands-Paragraph (aka MiMiMi-Paragraph) ausprobiert. Der Strafbefehl war bereits absurd hoch und so verstehen wir diese Anklage als politische Einschüchterung durch die herrschende Politik. Aber illegitim ist nicht das #besetzen von Leerstand, sondern die gewaltsame Verteidigung von diesem Blödsinn. Wir fordern Freispruch! Kommt zur Kundgebung vor dem Gericht oder zur Verhandlung: 20.08.2019 um 13 Uhr zum Amtsgericht Tiergarten, Raum 456
Aufruf der Soli-Gruppe: https://besetzen.noblogs.org/2019/07/28/prozesstermin-solidaritaet-mit-den-betroffenen-von-polizeigewalt-und-staatlicher-repression-in-der-skalitzer-strasse-am-06-10-2018/
Weitere Termine im September werden folgen.

Und zum Abschluss, erinnert ihr euch noch an den Stromknauf-Tweet bei unserer Räumung? Eine von vielen Lügen der Cops, um Diskussionen in (Sozialen) Medien zu drehen. Geklagt wird dagegen fast nie. Wir tun dies nun, gegen die politische Desinformation der Cops. Nachzulesen unter anderem bei Telepolis und der TAZ:
https://www.heise.de/tp/features/Stromknauf-Tweet-der-Berliner-Polizei-vor-Gericht-4479542.html
https://taz.de/Polizei-Falschmeldung-ueber-Tuerknauf/!5610050&s=Friedel/

Einen schönen Sommer wünscht die Kiezladen F54-Crew!


Kontakt:
Blog: friedel54.noblogs.org
E-Mail: f54@riseup.net (pgp-key & Fingerprint: https://friedel54.noblogs.org/kontakt/)
Facebook: @Friedel54Twitter: @kiezladen_f54

kostenlose Strafrechtsberatung in Neukölln

kostenlose Strafrechtsberatung in Neukölln

Jeden 2. Mittwoch des Monats, 17-18.30 Uhr,
@ Ida Nowhere, Donaustraße 79

Sprühen, Kiffen, Freifahren, den Supermarkt enteignen, auf Demos gehen, rassistischen Cops begegnen, besetzen, Nazis blockieren oder angreifen. Es gibt viele Gründe mit dem Strafrecht in Konflikt zu geraten. Wer sich nicht kümmert oder sich rechtliche Beratung nicht leisten kann, kann mit etwas Pech auch im Knast landen. Die meisten Insassen der Berliner Knäste sind soziale Gefangene, sie sitzen Ersatzfreiheitsstrafen ab, weil sie niedrige Strafen nicht bezahlen oder sich keinen guten Rechtsbeistand leisten konnten. Wir nennen das Klassenjustiz.
Deshalb wollen wir eine einfach zugängliche und nicht vorverurteilende anwaltliche Beratung sicherstellen.
Ab sofort findet eine monatliche, kostenlose Strafrechtsberatung durch zugelassene Anwält*innen statt.

Die Beratung ist kostenlos, eine Anmeldung ist nicht notwendig.
Sprachen sind deutsch und englisch. Andere Sprachen können angefragt werden unter f54 [ät] riseup.net

Jeden 2. Mittwoch im Monat von 17.00 – 18.30 Uhr im Kiezladen „Ida Nowhere“ in der Donaustr. 79
Nächste Termine: 10. April, 8. Mai, 12. Juni, 10. Juli, …

Vor und nach der Beratung gilt:
Keine Aussage bei den Cops!
Nichts unterschreiben!

Eine Zusammenarbeit von Soziales Zentrum Neukölln und Friedel54 im Exil